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Vollautomatischer Kampfroboter aus Korea

Dass aus Korea die verrücktesten technischen Neuerungen kommen ist ja allgemein bekannt. Ob Handies mit einer Displayauflösung von 800×480 (und damit einer doppelt so hohen DPI-Zahl wie die auf die Steve Jobs bei seinem iPhone so stolz ist) oder andere Gimmicks, Süd Korea ist Scifi-Land! Videospieler werden dort wie Stars verehrt und selbst die Japaner sind nicht so technikbegeistert ;-)

Der vorläufige Höhepunkt des ganzen? Robocop! Ein vollautomatischer Kampfroboter im Grenzeinsatz. Erschießt jeden, der näher als 10 Meter kommt und nicht das Passwort nennen kann. Probleme mit der Identifizierung und eventuelle versehentliche Abschüsse scheint es nicht zu geben … sollte es auch nicht, denn dieser Roboter muss schließlich die schrumpfende Armee (auch dort gibt es immer mehr alte Menschen und zu wenig Nachwuchs) unterstützen. Ob man so einem Ding den Grenzschutz anvertrauen sollte?

robocop.jpg

via netzpolitik.org

Nachtrag:
Da gibt es auch ein Werbevideo von ;-)

Robot Sentinella

Also rennen wir solange gegen die Roboter an bis ihre automatische Tötungssperre (Munition alle) anschlägt. Futurama lässt grüßen …

11 Antworten auf „Vollautomatischer Kampfroboter aus Korea“

naja mich interessiert mal ob die den killerrobo nur auf menschliche Silhouetten eingestellt habe oder wie die die menschen erkennen wollen sonst zieht man sich ein bettlaken(thermodecke für infrarot) über und der robo hält einen für nen tannenbau oder was auch immer.
lässt sich mit einfacher verkleidung eventuell einfach austricksen.
oder man schickt einfach ne schafherde rein bis das ding leer ist

also ich finde die selbstschußanlagen moralisch sehr fragwürdig.

wer ist denn schuld, wenn es jemand falschen erwischt? Gibt es denn überhaupt jemand „richtigen“, den es erwischen kann?

Haben die dort keine Gesetze, die den Verkauf von Feuerwaffen regulieren?
Durch den TÜV kommt das Ding sicher nicht :-)

Wie schrieb jemand im Heise-Forum: „Ist doch besser als Landminen und Selbstschussanlagen. Immerhin wird man hier nochmal vorher gefragt und hat eine Chance zu überleben.“

Ich halte es auch für eine fragwürdige Sache eine Maschine über Leben und Tod entscheiden zu lassen, aber besser als Landminen sind die Dinger allemal …

Dem muss ich entschieden widersprechen!
Landminen und Selbstschussanlagen sind dem vollautomatischen Kampfkoreaner definitiv vorzuziehen!
Im Ernst, bei ner Selbstschussanlagen weiss man woran man ist: Du kommst zu nahe, du wirst erschossen. Stell ein Schild davor und alles ist klar.

Und jetzt der Roboter: Du kommst zu nahe,
– du weisst das Passwort aber musst Husten/Niesen während du es sagst…
– du stotterst…
– du weisst das Passwort, eigentlich, hast es aber grade vergessen. Per EMail zusenden lassen funktioniert hier wohl nicht.

Das birgt einfach zu viele Möglichkeiten unschuldige Menschen durch Zufall, Dummheit oder Tollpatschigkeit aus dem Genpool der Menscheit zu entfernen!

Abgesehen davon das das Ding wahrscheinlich ganz toll menschliche Silhoutten erkennen soll auf bis zu 4 km (sagte ich schon das man sich wahrscheinlich ne thermodecke überzieht und durchkommt?) muss ja auch irgendwie viehzeug durchgelassen werden: wenn da so ein koreanischer Hirsch durchkommt wird der sicher nicht auf das koreanische „hallo bleiben sie doch mal stehen und sagen das passwort und wenn unser Spracherkennungsprogramm sie nicht erkennt,machen wir Gulasch aus Ihnen“ reagieren und robbi sollte dann ja bestimmt nicht die halbe Landschaft zersieben.
Tolle Idee mit schildern; von wegen auch Analphabeten und Dunkel und Koreanisch und so oder wollen die da lustige Bilder hinmachen wie jemand das Passwort sagt und jemand anderes zersiebt wird.

Hmm läft das eigentlich per Stromkabel oder Batterie? Wenn ja dann kann das Ding ja wirklich mit ner treibjagd ausser Gefecht gesetzt werden, so wie das rumschwenkt.

Wir reden hier von einer besonderen Grenze. Hier stehen sich zig tausende Soldaten gegenüber und niemand hat über diese Grenze zu gehen. Für mich ist das ein Wunder, dass es dort noch keine Selbstschussanlagen – wie damals bei den innerdeutschen Grenzanlagen – gibt. Da kommt es auf ein paar tote Tiere und „Versehen“ (wer läuft denn aus Versehen in einem Grenzgebiet rum und ist blind, taub, ein Hirsch und würde besser mit einem Minenfeld zurechtkommen vor dem einen ein Schild warnt?) auch nicht an.

P.S.: noch vieles andere ist an dieser Grenze wundersam und möglicherweise stehen sich an der Grenze Indien Pakistan noch mehr Soldaten gegenüber

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