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Kino & TV Review

John Rambo – Review

Der Altmeister der alleine agierenden Tötungsmaschinen ist zurück – John Rambo zeigt den fiesen Dschungelkönigen wo der Hammer hängt und das diesmal ganz ohne freien Oberkörper zu zeigen. Sehr brutale Szenen, auch ohne die fehlenden 55 Sekunden, die man der Vollständigkeit halber auch noch mal im US Trailer anschauen kann. Aber so war das halt früher im Kino … keine weichgekochten Comic-Helden, die auf möglichst elegante Weise ein paar Leute ausschalten, nein, es war stets ein Schlachtfest wenn man sich einen der Actionstreifen der 80-er und 90-er reingezogen hat.

Dass sich zumindest Hollywood nach den alten Zeiten sehnt sieht man an den vielen Remakes, die es zur Zeit zu sehen gibt. Direkt vor dem Film kam z.B. ein Indiana Jones Trailer mit Harrison Ford. Ja, auch der lebt noch. Vielleicht gibt es ja noch einen President’s Man 3 oder noch einen Delta Force Teil mit Chuck Norris? Wer weiß ;-)

Zurück zu John Rambo. Der Film ist richtig gut. Naive Christen, sau blöde Söldner und Rambo rettet sie alle. Die Handlung ist unkompliziert, die Action großartig. Was will man mehr? So flache Filme müssen einem nicht unbedingt gefallen, mir aber schon … 9 Punkte (inklusive Bonuspunkt für die immer noch sehr monströse Gestalt von Silvester Stallone). Das in der Klammer klingt komisch …

4 Antworten auf „John Rambo – Review“

Aber so war das halt früher im Kino … es war stets ein Schlachtfest wenn man sich einen der Actionstreifen der 80-er und 90-er reingezogen hat.

Zeigt der Rambo-Deathchart nicht genau das Gegenteil?
Früher war mehr Handarbeit, Handlung und weniger Tote und je neuer die Filme desto mehr wird es hirnloses Dauerfeuer-Abenteur.
Ich denke mal die Deathcharts von James Bond und Indiana Jones werden ähnlich aussehen.

P.S.: Was hast du denn da für nen Dreifachpunkt?
… != … ?

Ach den Punkt wandelt WordPress irgendwie um. 1337 ;-)

Hmm … hast recht eigentlich. In neueren Filmen ist der Bodycount höher … siehe: http://www.moviebodycounts.com/

Top Filme:
1. LotR: Return of the King (ex): 836
2. 300: 600
3. LotR: Two Towers (ex): 468
4. Grindhouse: Double Feature (ex): 310
5. Hard Boiled: 307

Jedoch kommen Einzelkämpfer mit hohen Bodycounts öfter in älteren Streifen vor …

Top Charaktere:
1. John Preston (Equilibrium): 118
2. Topper Harley (Hot Shots! Part Deux): 103
3. Tetsuo (Akira): 96
4. John Matrix (Commando): 81
5. Ken (A Better Tomorrow II): 78

Und gerade Commando (Schwarzenegger) ist ein übler Film. So viele Einzeiler wie er da raushaut … irre ;-)

Oh ich bin so begeistert von Rambo!
Ja, der Film ist sehr brutal. Auch der Rolle der Frau stehe ich etwas gespalten gegenüber. Einerseits sieht man mal wieder wie leicht sich Männer von Frauen einlullen lassen, aber andererseits ist die Frau wieder so naiv, dass ich die schon wieder echt dumm finde. Aber gut irgendeine Handlung muss der Film ja haben. :-)
ABER egal Sylvester Stallone ist so toll, Rambo ist voll mein Held ;-). Ich finde den klasse!

Hiho!

Ich war gestern in Rambo und kann ihn nur empfehlen. JR ist ein sehr ehrlicher und selbstkritischer Film, in dem auch wunderbar Referenz auf die vorherigen Teile genommen wird.

Klar wird da auch gemetzelt. Aber gerade in dem Punkt finde ich einen Film wie Rambo sehr viel ehrlicher, als ein pseudo-intellektueller Streifen wie „Der Soldat James Ryan“, in dem weitaus mehr Leute zerhackstückelt werden.

Beste Grüsse aus Aachen
Ansgar.

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