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iPhone

Steve Jobs‘ Gedanken über Flash

Jetzt ist der Chef von Apple endgültig abgehoben. In einem Artikel auf der Apple Homepage lässt er sich über das Thema Flash auf iPhone, iPod und iPad aus und wenn es vorher noch irgendwelche Zweifel gab, so ist jetzt klar, dass der Punkt 3.3.1 der Terms of Service eindeutig gegen Adobes Flash gerichtet ist.

Seine Argumente? Wie gehabt:

  • Flash ist eine proprietäre Technologie und Apple wolle nur offene Standards wie HTML5, etc unterstützen.
  • Während Adobe ein geschlossenes System entwickelt hat, war Apple so nett der Welt Webkit zu schenken, das jetzt auf praktisch allen Smartphones (außer bei Microsoft) der Standardbrowser ist.
  • Viele bekannte und große Videoseiten unterstützen die Apple Geräte auch ohne Flash, man verpasse also gar nicht so viele Videos wie behauptet
  • Man kann zwar keine Flashspiele spielen, aber dafür gibt es 50000 Spiele im Appstore, die ganz ohne Flash auskommen
  • Außerdem würden Flashvideos in Software dekodiert werden müssen und das ginge auf die Batterie währen H.264 Videos in Hardware dekodiert werden können
  • Viele Flashanwendungen verwenden Hover-Events, d.h. es passiert etwas wenn man die Maus bewegt. Dieses Konzept gibt es auf Touchgeräten nicht und deshalb müsste man Flash basierte Webseiten sowieso neu entwickeln. Dann könnte man auch gleich offene Standards nehmen.

So … und dann kommt der für Steve Jobs wichtigste Punkt, den ich im Gegensatz zu den anderen Argumenten für absoluten Bullshit halte.

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Meckerecke Nur mal so

5 Gründe warum mir der „Gefällt mir“ Button von Facebook nicht gefällt

Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Blog den „Gefällt mir“ Button von Facebook eingebaut und es gibt so ein paar Punkte bei denen ich sagen muss: es gefällt mir nicht.

  1. Facebook kann damit Surfprofile anlegen
    Da dieser Button nun auf sehr vielen Webseiten eingebaut ist und im Wesentlichen nur ein Iframe (HTML-Element) mit einer Facebook-Webseite ist, kann Facebook jetzt sehen wo sich welcher User aufhält. Denn nicht nur das Event „Webseite gefällt User“ ist interessant, sondern auch schon, dass man überhaupt dort war.

    Jetzt mag man vielleicht denken, dass Google über Dienste wie Analytics und Adsense bzw. jeder beliebtere Statistikdienst oder auch die Anbieter der Retweetbuttons und von Onlinewerbung ähnliche Informationen bekommen, aber das stimmt nur bedingt. Bei Facebook lässt sich die Surfstatistik direkt mit den Accounts verknüpfen und das macht das ganze etwas unheimlich.

  2. Fanseiten werden komplett entwertet
    Fanseiten waren früher Facebookseiten auf denen sich die Fans von einem Produkt oder einer Webseite versammelt haben. Der Hauptverwendungszweck – zumindest für mich – war anderen zu zeigen, dass es einem gefällt. Schön und gut, die jetzige Terminologie entspricht ja genau diesem Umstand, allerdings gefallen jetzt den Besuchern auch einzelne Artikel (so verwenden es zumindest die meisten Webseiten). Damit fällt das Blog in den Hintergrund und einige könnte es sogar dermaßen nerven, dass sie einfach mal alle Vorkommnisse der Webseite in ihrem Profil löschen (das können nämlich ganz schön viele Links werden, die einem da gefallen).
  3. Es gibt keine Statistiken über die anfallenden Daten
    Mir ist kein Weg bekannt eine gescheite Übersicht über alles was gefällt zu bekommen. Zwar legt Facebook für jeden Klick den ich mache eine Fanseite (bzw. das was früher dem entsprach) in meinem Profil an, aber ich möchte nicht in jedem Artikel einmal den Button anklicken müssen nur um dann eine unübersichtliche Seitenflut vor mir zu haben, die ich noch nicht mal sortieren kann.

    Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber die Box rechts (neueste Aktivitäten) zeigt mir nur Aktionen von Personen an mit denen ich befreundet bin. Das Beispiel bei Facebook selbst scheint aber noch mehr anzeigen zu können. Und dann gibt’s da noch diese „Recommendations Box“:

    Das zeigt aber nicht die beliebten Artikel an, sondern welche Artikel wie oft auf Facebook geteilt wurden, d.h. auf Facebook gepostet wurden (danke btw, ich hätte nicht gedacht, dass das so viele machen). Und auch das lässt sich nicht sortieren.

    Wieso stellt Facebook den Seiten, die das verwenden also keine detaillierten Statistiken zur Verfügung? Datenschutzgründe? Wohl kaum … sie selber sammeln mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit auch Besuche von ihren Benutzern (siehe Punkt 1) … also was soll’s?

  4. Das Web wird Facebook und Facebook alles andere als „Open“
    Momentan scheint mir das Ganze eher eine Werbemöglichkeit für Webseiten zu sein. Wenn jemandem ein Artikel gefällt erscheint das auf dessen Pinnwand und bringt vielleicht mehr interessierte Leute auf die Webseite (bei mir sind es etwa 10-20 pro Tag). Aber wenn wir uns alle mal daran gewöhnt haben auf fast allen Webseiten Elemente von Facebook wieder zu finden, dann kommen wir da nicht mehr so leicht heraus. Die Benutzer erwarten dann womöglich fast schon, dass jede Webseite wie Facebook aussieht. Und die Verknüpfungsdaten liegen alle schön zentral bei Facebook selbst … man kommt also nicht mehr von ihnen weg.
  5. It’s evil
    Die Idee an sich ist weder schlecht noch neu. Mit XFN und FOAF existieren ähnliche Konzepte schon seit Ewigkeiten, nur gibt es scheinbar keine wirkliche Motivation es einzusetzen. Facebook ködert hier mit dem „Gefällt mir“ Button und die Webmaster der Welt folgen willig (ich ja auch). Das Problem dabei? Es können nur Benutzer von Facebook an dieser neuen Welt teilnehmen, d.h. man braucht zwingend einen Facebook Account.

    Das ist in etwa so wie wenn Google einen dazu zwingen würde einen Account zu haben wenn man in ihren Suchergebnissen auftauchen bzw. sie benutzen will. Ohne geht nicht und angezeigt werden natürlich auch nur noch die beliebtesten Seiten. Und darauf läuft es wohl bei Facebook auch hinaus. Zusammen mit den anderen Punkten bekommen sie eine ziemlich gute Übersicht was im Internet gefällt und vor allem abhängig vom Freundeskreis noch gefallen könnte. Alles super, aber wie in Punkt 4 schon geschrieben, alles andere als „open“ und da Facebook davon am meisten profitiert EVIL.

  6. Der Button ist nicht an eine Domain gebunden
    Da man die URL frei angeben kann, könnten alle „Gefällt mir“ Buttons einer Webseite sonst wo hin zeigen. Böse Webseitenbetreiber oder evtl. gehackte Webseiten könnten so z.B. Spam oder Links auf Kinderpornos unbemerkt in Profile einschleusen. Denn wie oft schaut man schon auf seine eigene Pinnwand bzw. Infoseite?
  7. Neuigkeiten von Seiten, die einem gefallen
    Wenn einem eine Seite gefällt, d.h. man hat auf den Button geklickt, dann verhält sich das so wie wenn man früher Fan geworden ist. Das bedeutet auch, dass die Betreiber von Seiten einem Neuigkeiten auf die Startseite (nicht die Pinnwand) schreiben können. Das heißt ich könnte z.B. neue Kommentare zu jedem Artikel automatisch in Facebook reinstellen und sie würden ggf. bei den „Fans“ im Newsfeed erscheinen. Bleibt abzuwarten wie sehr diese Funktion genutzt wird, aber es könnte unübersichtlich werden … egal wie gut die Startseite mittlerweile filtert was für mich interessant sein könnte.

Ich werde die Elemente erst einmal drin lassen und vielleicht noch an verschiedenen Positionen testen. Da sich aber jetzt schon abzeichnet, dass bei mir ziemlich wenige auf den Button klicken (mangels Statistik habe ich einfach mal viel besuchte Artikel abgegrast und manuell nachgeschaut), werde ich es wohl wieder ausbauen. Die Datenkrakerei kann einem manchmal schon ein wenig Angst machen … so groß der Nutzen solcher Netzwerke auch ist.

Nachtrag:
Zwei weitere Punkte, die mir noch eingefallen bzw. in den Kommentaren (danke, XSized) genannt worden sind, eingefügt. Außerdem habe ich festgestellt, das man theoretisch doch an Statistiken rankommen kann. Über die Open Graph API kann man für jede URL gewisse Informationen abfragen und so automatisch an die Anzahl der Fans für bestimmte URLs kommen.

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Video

High Five Etiquette

Im Leben eines Mannes eben so wichtig wie die Urinal Etiquette, die High Five Etiquette:

Enjoy!

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Dies und das

3Dsupply verschenkt T-Shirts für einen Link

Da kann man ja kaum widerstehen. 3Dsupply hat recht spaßige Shirts und in einer Aktion namens Shirt4Link bekommt man sein Wunschshirt (unter 20 Euro) für einen simplen Link auf dem eigenen Blog.

Wie ihr oben sehen könnt habe ich mich für das Spaghetti Monster Shirt entschieden, weil es am ehesten meiner religiösen Überzeugung entspricht ;-)

via Equilibrium Blog

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Barcamp

Es wird Abend in Dresden

Ja ne so … da wird es Abend. Insgesamt waren die Sessions etwas seltsam … da gab es zwar vermutlich ursprünglich verschieden angedachte Themen, aber letztendlich wurde in allen Sessions heftig über iPhone und iPad diskutiert. Nur die Vorstellung von Windows Phone 7 Series hat es geschafft beinahe iPhone-frei zu bleiben, auch wenn mir die Liste der anfänglichen Beschränkungen („wir machen lieber weniger und dafür richtig“ jaja, ihr seid Microsoft mit beinahe unbeschränkten Ressourcen, haut ein perfektes System raus, bitte!) sehr die anfänglichen Beschränkungen des iPhones erinnert haben. Kein Multitasking, kein Copy & Paste, wahrscheinlich keinen direkten Zugriff auf angeschlossene oder per Bluetooth verbundene Hardware, etc pp. …

Heißt also es war ein iPhone Tag heute und ich hab mal das iPad angefasst und mein Blog geladen. Geht … yay!

Bis später …

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Barcamp

Mobilecamp Dresden erste Session

Nachdem mir WordPress auf dem iPhone beim Senden des Beitrags abgeschmiert ist, habe ich jetzt keinen Bock das ganze nochmal zu schreiben (wieso speichert die WordPress App Beiträge nicht zwischen?). Also wir sind losgefahren und angekommen ;-)

Die erste Session geht allgemein über Mobile Computing. Viele interessante Themenvorschläge für den ersten Tag. Wir lesen uns wieder so lange mein Akku hält oder es Steckdosen (reichlich) gibt ;-)

Update:
Ok, es ist im Wesentlichen eine iPad Session geworden. Es folgt der zweite Teil: Android …

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Fernsehen Meckerecke News

Mohammed und Southpark und verblendete Idioten

Vor einiger Zeit gab es mal eine South Park Folge in der die ganze Stadt Angst davor hatte als Family Guy ankündigte Mohammed zu zeigen. Cartoon Wars oder so ähnlich hieß sie und am Ende kämpfen sowohl Bart Simpsons als auch Cartman um die Einstellung von Family Guy und finden dann heraus, dass letzteres von Seekühen (glaube ich) geschrieben wird, weil das die einzigen Wesen auf dem Planeten seien, die keine Angst vor Terroristen haben und sich nicht von ihnen beeinflussen lassen.

Nun sind Mohammedanhänger ganz sicher nicht pauschal Terroristen, aber auf jeden Fall generell Spaßverderber. Diese religiöse Figur scheint dank dieser empfindlichen Fans einen besonderen Schutz zu genießen … man darf sich nicht über sie lustig machen (sorry, ich mach’s trotzdem und ganz pauschal über jede Fantasiemärchengestalt).

Nun, in South Parks aktueller 200. Folge versuchen sich alle jemals von der Serie zur Witzfigur gemachen Stars und Päpste – allen voran Tom Cruise – von dieser Fähigkeit ein Stück abzuschneiden. Die Stadt soll ihnen Mohammed ausliefern damit sie sein „Goo“ auf sich übertragen können und damit auch die Kraft bekommen gegen jede Art von Lustigmachung immun zu sein. Doch eine andere „Terrorgruppe“ kommt ihnen in die Quere …

Das Ganze ist ein Zweiteiler und wurde im ersten Teil noch Mohammed gesagt und nur sein Bildnis mit „Censored“ überblendet, wurde im zweiten Teil – scheinbar nach Drohungen – alles ausgepiepst was mit Mohammed zu tun hat und über das Ende wurde komplett ein Piepston gelegt.

Schon wieder droht man jemandem, der sich über Mohammed lustig macht. WTF?!

Ihr blöden, kleinen, spießigen Religionsscheißer! Ihr kritikunfähigen Spaßverderber ihr! Go *biep* yourselves!

Es kann doch nicht sein, dass dermaßen verblendete Menschen tatsächlich für ihre Märchen sterben oder töten würden? Andererseits … die USA marschierten auf Grund von Märchen in den Irak ein, die Inquisition, Kreuzzüge, praktisch jeder Krieg und dann nicht zu vergessen die Warteschlangen, wenn Apple mal wieder ein neues Produkt verkauft oder ein neuer Harry Potter erscheint. Menschen sind so … *seufz* … aber nicht jeder sagt einfach mal so „Wir müssen [XY] warnen, dass das, was sie tun, dumm ist und sie wahrscheinlich so enden werden wie Theo van Gogh„! Arschlöcher!

Wenigstens stürzen sich die Medien darauf und hoffentlich bekommen so wieder einmal ein paar mehr Leute mit was für verwirrte Menschen wir es auf diesem Planeten gibt zu tun haben. Und hoffentlich lassen sich irgendwann in den nächsten Jahren nicht mehr alle durch solche Spaßverderber einschüchtern, die nicht lange genug Muttermilch bekommen haben …

Nachtrag:
Ah, Jon Stewart hat sich des Themas auch angenommen, gleiches Fazit:

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Youtube wird 5 Jahre alt

Heute vor 5 Jahren …

Das erste Youtube Video der Welt. 2005 fühlt sich auf einmal sooo 90er an :-)

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iPhone

Android auf dem iPhone (iDroid)

Jemand hat Android mit allem drum und dran auf einem iPhone 2G zum Laufen gebracht. Mit Dualboot könnte das interessant sein … brauch man nicht mehrere Geräte zum Testen und es scheint ja auch alles was man braucht zu funktionieren.

Android running on iPhone

Mehr dazu auf David Wongs Linux on the Iphone Blog.

via Golem

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Nur mal so

Facebooks Open Graph Schnittstelle

Facebook hat seinen angekündigten Open Graph jetzt eingeführt. Damit kommt man theoretisch an jedes bei Facebook liegendes Objekt heran, wenn man die entsprechenden Berechtigungen hat. Nett … aber viel interessanter finde ich erstmal die Social Plugin.

Ich hab ein paar davon testweise eingebaut. Unter jedem Artikel befindet sich jetzt ein aus Facebook bekanntes „Gefällt mir“. Die Kommentarbox war mir etwas zu viel, aber ich habe die Fanbox in der Seitenleiste durch das entsprechende Social Plugin ersetzt und darunter eine Box mit den letzten Aktivitäten platziert.

Mal sehen was das so bringt, aber Facebook könnte fast recht mit den erwarteten 1 Milliarde Aufrufen ihrer neuen APIs am Tag. Allein die Startseite blendet jetzt 12 Iframes von Facebook ein … ein bisschen viel für das bisschen Zusatzinformation ;-)

Wie schon gesagt. Ist ein kleiner Test. Scheint mir alles nämlich nicht ganz ausgereift. So wird z.B. bei jedem ersten Drücken eines „Gefällt mir“ Buttons eine neue Fanseite angelegt (nur wenn ein Admin drückt). Keine Ahnung, ob das in Zukunft noch so bleibt, aber das könnte ziemlich unübersichtlich werden. Witzigerweise kann man mit Metatags angeben wer die Admins sein sollen bei denen die Seiten angelegt werden … das kann im Prinzip jeder sein, was alle Facebookbenutzer für „Seitenspam“ anfällig macht :twisted:

Also so ganz hab ich’s noch nicht gecheckt was man damit alles anstellen könnte. Will ich mein Blog überhaupt zu einer Facebookseite umbauen? Habt ihr schon versucht mit diesen ganzen neuen Gimmicks etwas zu basteln?

Nachtrag:
Es werden nur Fanseiten angelegt, wenn man als Admin auf den Button klickt. Jetzt frage ich mich allerdings wie man dann rausbekommt was die Leser besonders mögen?