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Review Trigami

Led Lenser M14 Review – Teil 2

[Trigami-Review]

Heute gibt es einen kleinen Nachschlag zum Review der LED Taschenlampe M14 (Led Lenser) in Form eines Auspackvideos. Eigentlich wollte ich mein Teleskop auspacken und euch auf eine kleine Sternensession mitnehmen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt und bei einer Erkältung ist nächtliches Frösteln ja auch nicht unbedingt förderlich :/

Kurz und knapp (ich bitte um Entschuldigung für die teils nasale Stimme):
httpvhd://www.youtube.com/watch?v=PSrKCBvrR8w

Wie im Hauptartikel schon geschrieben/gesagt wird allerlei Zubehör mitgeliefert und ich zeige auch noch einmal wie das Fokussystem funktioniert und das Batteriefach aussieht. Für dieses Modell braucht man 4 AA Batterien oder Akkus und los kann es gehen.

Die Kaufempfehlung (oder Aufforderung) am Schluss ist durchaus ernst gemeint. Bisher war ich mit allen getesteten Led Lenser Lampen immer höchst zufrieden. Jede hat sicher ihren ganz speziellen Einsatzzweck, aber dennoch sind sie alle eigentlich gleich … gleich gut. Über die Jahre gab es immer mehr Lichtprogramme und auch Unterstützung von Akkus als sinnvolle Weiterentwicklungen dazu … wenn es so weiter geht, sind wir nicht mehr weit von Lichtschwertern entfernt ;-)

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Review

Crysis 2 Ersteindruck

Aus Gewohnheit kurz und knapp auf Facebook gepostet, aber ich wollte ja wieder mehr bloggen. Also kurz und knapp mein Ersteindruck von Crysis 2.

Das Spiel plätschert so dahin und der einzige Schwierigkeitsgrad kommt daher, dass man nicht an beliebigen Stellen abspeichern kann. Es ist halt nunmal ein Konsolenport. Das sieht man auch an der Grafik, die ein bischen alt im Vergleich zu aktuellen Benchmarks (Heaven, 3Dmark11) aussieht und nicht besonders effektreich daherkommt. Allerdings rockt der Nanosuit und es läuft vermutlich auch auf älterer Hardware oder alles was einem 500 Euro an PC zur Zeit unter den Schreibtisch stellen absolut flüssig ;-)

Ich hätte mir ein wenig anspruchsvollere Grafik gewünscht, schließlich war der erste Teil in der Hinsicht ja ein absolutes Wunderwerk. Aber mit so etwas muss man heutzutage wohl leben … der Spielekonsole wird wegen höherer Umsätze – verständlicherweise – der Vorrang bei der Entwicklung gegeben und dann muss es halt auch auf einem Gerät aus dem Jahre 2006 noch flüssig laufen können.

Flüssiger Spielablauf ist wichtig und dazu trägt auch das Leveldesign sehr viel bei. Allerdings fühlt es sich nicht mehr sehr „realistisch“ an, wenn an strategischen Stellen auch immer Munition auf einen wartet und der Ausweg meistens sehr klar gekennzeichnet sind. Wohl auch ein Tribut an Konsoleros.

Mit beidem kann ich eigentlich ganz gut leben. Man ist zu alt um seine Zeit mit wirrem Herumlaufen und ruckeliger Grafik zu verschwenden. Trotzdem fühlt man sich dabei manchmal wie ein Kind, das an der Hand genommen wird anstatt wie eine wütende Kampfmaschine in einem von Aliens eingenommenen New York ;-)

P.S.: Unbedingt die Sprache in der entsprechenden Konfigurationsdatei im Installationsverzeichnis auf Englisch umstellen. Keine Panik, die deutsche Sprachausgabe ist bei Dialogen eigentlich ziemlich gut, aber der Nanosuit klingt gräuslich ;-)

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Review Trigami

Led Lenser M14 im Videoreview

[Trigami-Review]

Vor ziemlich genau 2 Jahren durfte ich zum ersten mal eine Taschenlampe (die X21) von Led Lenser bzw. Zweibrueder Optoelectronics testen und wurde seitdem immer wieder für solche Reviews angenommen. Heute soll es um das Modell M14 gehen.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=GVkaKEpmcG4

Wie schon beim Test der M7R gibt es eigentlich nicht viel neues im Vergleich zur M7 (Review) zu berichten. Wie ihr kleineres Schwestermodell verfügt die M14 über 8 Lichtfunktionen (Boost, Morse, Power, Low Power, Strobe, Dim, Blink und SOS) und kann mittels ausgeklügelter Schaltknopfsequenzen zwischen den verschiedenen Lichtprogrammen Easy (nur an/aus), Professional (alle Funktionen) und Defense (an/aus/Strobe) umschalten.

Desweiteren gibt es ebenso die Möglichkeit zwischen den zwei Energiespar Modi „Constant Current“ und „Energy Saving“ umzuschalten (Smart Light Technology). Im ersteren bleibt die Taschenlampe weitgehend gleich hell, während im zweiten Modus früher die Leuchtstärke zurückgenommen wird um Strom zu sparen.

Und wie üblich kann man durch Vor- und zurückschieben des Kopfes der Led Lenser den Lichtkegel fokussieren (Advanced Focus System) … was ist nun also neu? Kurz gesagt, die M14 verwendet statt AAA Batterien 4 normale AA/Walkmen Batterien bzw. natürlich auch Akkus. Das macht sie dicker und unhandlicher, sorgt allerdings für eine Leuchtdauer von bis zu 96 Stunden. Respekt.

Fotos

Eine kleine Übersicht über das mitgelieferte Zubehör:

Fazit

Die LED-Leuchte namens M14 aus dem Hause Led Lenser ist ein gelungenes Produkt, aber leider nicht meine perfekte Taschenlampe. Diesen Platz behält nach wie vor die M7R, da sie handlicher ist und kein leises Dimmer-Fiepen (siehe Videoreview) zu hören ist. Aber wer eine längere Leuchtdauer mit handelsüblichen Batterien benötigt, für den dürfte die M14 perfekt sein. Ihr Preis liegt momentan bei um die 120 €.

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Update:
Ein kleines Nachtragsreview mit Auspackvideo in einem separaten Blogartikel.

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Kino & TV Review

Blutspritzkunst oder Machete Binärreview

Erstmal was zu „Buried -- Lebendig begraben“. Das kam am Mittwoch in der Sneak und man musste 95 Minuten nur Ryan Reynolds ertragen. Ging so … ein Mann im Sarg und sehr eigenartige Dialoge, aber irgendwie spannend, aber nicht toll. 0 von 1 Binärpunkten.

Machete hingegen war absolut awesome! Anders kann man diese kunstvolle Gewaltorgie nicht beschreiben. Großartige Splatterszenen, kochende Eier, interessante Handyverstecke und Nackedei Schwester Lindsay Lohan … was will man mehr? ;-) 1 von 1 Punkten und nochmal den Trailer!

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=9sZ9ZJ7QPPc

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Gadgets Review

Windows Phone 7 Is A Winner

Letzte Woche habe ich bei einer Bloggeraktion von Mokono mitgemacht und wurde als einer von 10 Testern (hier noch einer) des neuen LG E900 Optimus 7 (mit Windows Phone 7, fortan WP7) ausgewählt. Am Samstag kam es per Post und um es richtig testen zu können habe ich gleich mal meine SIM-Karte von meinem iPhone 3GS in das neue Gerät gesteckt und bis jetzt noch nicht wieder rausgenommen. Denn -- und damit nehme ich das Fazit ausnahmsweise mal vorweg -- ist das neue Windows Phone in meinem Augen ein Gewinner. Doch nun zu den Details …

The Good

Endlich hat ein iPhone Konkurrent verstanden was bei einem Smartphone wichtig ist, Geschwindigkeit und ein guter Touchscreen! Das LG Optimus reagiert sofort auf Eingaben und die meisten Aktionen werden auch sofort ausgeführt. Kaum Hänger, so muss das sein. Dazu gehört auch die Kamera mit LED Blitz, die praktisch sofort aufnahmebereit ist und sehr schnell Bilder schießen kann, auch wenn die Bildschirmsperre aktiv ist.

Der Touchscreen ist hochauflösend (480x800), stellt Farben satter dar als mein 3GS und funktioniert ebenfalls sehr präzise. So präzise, dass ich kein Problem habe die Bildschirmtastatur fast blind (einige Tasten sind leider nicht so angeordnet wie beim iPhone) zu bedienen … eben so wie gewohnt und kein Glückspiel wie bei manch anderem Gerät. Außerdem funktionieren die vom iPhone gewohnten Multitouchgesten auch hier praktisch überall. Super.

Und noch eine tolle Nachricht, WP7 kann auch super mit Nicht-Microsoftdiensten. So war es kein Problem mein Googlekonto für Kontakte und Kalender und mein IMAP Mailkonto für die Mails einzustellen. Auch die Facebookintegration gefällt, denn man sieht Statusmeldungen so auch im Adressbuch und kann dort wahlweise auch alle Facebookkontakte anzeigen lassen und natürlich fleißig kommentieren.

Nach dem 5-minütigen Setup habe ich dann mal den Marketplace und die Synchronisation mit dem PC ausprobiert. Ersteres ist vom Start weg schon richtig gut bestückt. Jedenfalls gibt es kostenlose Apps für sehr viele populäre Webdienste wie Twitter, Shazam, IMDb, Ebay, Last.fm, Foursquare und Facebook. Einige Anwendungen wie Youtube und Adobe Reader sollte man unbedingt installieren, denn das kann WP7 leider nicht von Haus aus. Auch Wetter und Börse muss man erst herunterladen. Standardmäßig dabei ist allerdings Office mit dem man Powerpoint Präsentationen anschauen und Word und Excel Dateien sogar editieren kann. Ach ja, für Telekomkunden sehenswert ist auch das Navigationsprogramm Navigon Select. Etwas rudimentär, funktioniert aber genauso wie auf dem iPhone auch und sieht ebenso wie alle Apps sehr sexy aus.

Überhaupt muss Typonerds bei WP7 doch einer abgehen. Riesige Schriften, klare Strukturen … hat der Plattform gut getan sich nicht mit Windows Mobile Kompatibilität herumzuschlagen und mit den Kacheln und Panoramascreens etwas neues auszuprobieren. Die iPhone GUI empfinde ich nach 3 Jahren schon etwas ausgelutscht und neu ist deshalb immer gut.

Endlich ist alles auf Touchbedienung ausgelegt und mit dem SDK kann man auch nicht viel falsch machen. Macht Spaß und sollte ich das Testgerät behalten dürfen, werde ich auch sicher ein paar kleine Apps basteln ;-)

Apropos Test, viele Anwendungen geben dem Nutzer die Möglichkeit selbige zu Testen und erst später zu kaufen. Damit sollten „Lite“ Versionen hoffentlich nicht mehr nötig sein und so konnte ich mir auch mal die Spiele (z.B. Flight Control) anschauen, die man von anderen Plattformen her kennt.

Zum Gerät selber kann ich noch folgendes sagen: die maximale Lautstärke für Telefonate ist ziemlich laut und in einem ruhigen Raum ist der Partner leicht von allen zu hören, ohne dass man auf Lautsprechen umstellt. Lässt sich zum Glück über die seitlichen Tasten leicht einstellen. Die dedizierten Tasten für „Zurück“, „Suchen“ (bekannt aus Android) und die Kamera gefallen ebenso.

The Not-So-Good

WP7-Geräte lassen sich wie iPhones leider nicht direkt mit Content bespielen, sondern brauchen eine spezielle Synchronisationssoftware, in diesem Fall Zune. Ist im Prinzip wie iTunes, nur in hübsch, aber oft genauso behäbig. Natürlich kann man darüber neben Musik und Videos auch Anwendungen kaufen/herunterladen und auf das Smartphone laden.

Desweiteren gibt es sehr wenig Einstellungsmöglichkeiten in WP7. Es wäre z.B. toll, wenn man einstellen könnte ob die Statuszeile verschwinden soll oder nicht (erscheint nur, wenn man darauf tippt, sonst sieht man nur die Uhrzeit), den Ordner in dem gesendete Mails landen sollen, den Suchprovider (vielleicht möchte ich nicht Bing benutzen, obwohl zugegebenermaßen genial gemacht), etc … was nicht ist, kann ja noch werden. Microsoft hat schon im Vorfeld zahlreiche Updates versprochen und entschuldigt sich somit indirekt für die anfängliche Feature-Armut um das Weihnachtsgeschäft noch mitnehmen zu können. Denn es gibt kein Copy&Paste, kein Multitasking, keine Bluetooth API (und auch kein Tethering), usw. Beim iPhone hat man das Fehlen dieser Dinge anfangs ja auch verkraftet, mal sehen was Microsoft daraus macht … die Hardware sollte es auf jeden Fall packen.

Der letzte nicht so gute Punkt ist der Akkuverbrauch. Trotz der Größe und des höheren Gewichts hält er bei meiner durchschnittlichen Nutzung leider auch nur ca. 1,5 Tage durch und damit nicht länger als beim 3GS. Vielleicht liegt das auch an der viel zu hellen Hintergrundbeleuchtung, die auch auf der niedrigsten Stufe nachts sehr stark blendet.

The Bad

Zu viele Anleihen bei iOS und Apple. Vieles hat Apple mittlerweile nachgebessert, aber als Konkurrent muss man das nicht unbedingt nachmachen. So gibt es momentan keine Möglichkeit eigene Töne für Signale zu verwenden, man kann Anwendungen nur noch auf eine einzige Art auf das Gerät bekommen (Marketplace) und es fehlende einfach die oben genannten Features.

Der böseste Punkt ist meiner Meinung nach aber der installierte Browser. Internet Explorer 7 oder 8 oder 7.5? Er rendert Webseiten zwar erstaunlich schnell, schneller als mein iPhone 3GS, aber:

  • keine Schriftenglättung, so dass kleine Schriften trotz hoher Auflösung miserabel aussehen
  • Sobald eine Seite ausgiebig von Javascript Gebrauch macht ist es vorbei mit dem Performancevorsprung und der Browser fühlt sich dann sehr langsam an
  • Es verhunzt viele Standardlayouts. Bei normalen Webseiten ist es nicht so schlimm, da diese meist eh schon Bugfixes für den IE bereithalten oder um dessen Unzulänglichkeiten herumbauen, aber mobile Seiten für iPhone & Co werden oft zerschossen :/
  • Die Bingsuche ist eigenartig, findet oft nicht was ich suche und zensiert nicht jugendfreie Suchbegriffe. Das Problem gibt’s auch bei der Karten Anwendung … ohne Straßenangaben findet man dort praktisch nichts … „Cinestar Erlangen“ funktioniert z.B. nicht
  • die Tabs, die auch im Hintergrund weiterladen sind toll (um mit etwas positivem zu enden *g*)

Fazit

Wie schon geschrieben ist Windows Phone 7 für mich eindeutig ein Gewinner. Zwar fehlt vieles noch und wird hoffentlich per Softwareupdate zügig nachgebessert, aber das was es kann, macht es sehr gut und bis auf Javascript im Browser ausgesprochen flink. Vom Design her setzt die Oberfläche neue Akzente und gefällt durchaus und ja, es überrascht mich, dass gerade Microsoft es schafft Apple an Einfachheit zu übertreffen. Sprich, WP7 hat Potential, auch und gerade wegen der leichten Portierbarkeit zwischen Xbox und WP7 Spielen. Es wäre nicht das erst Mal, dass ich mich an Potential geklammert habe (iPhone, huhu?) …

Ich bin gespannt wie der Mobile OS Markt in einem Jahr aussieht. Microsoft lebt (erstaunlicherweise) und hat mehr als nur ein „me too“-OS zustande gebracht ;-)

Das LG E900 selbst gefällt mir zwar recht gut, aber es ist doch etwas schwer. Dennoch … liegt gut in der Hand, hat ein gutes Display (nicht so blickwinkelabhängig wie beim 3GS) und eine sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren.

Wenn ihr Fragen habt, nur raus damit, denn noch habe ich das Testgerät da. Ich werde den Artikel später auch noch mit Screenshots anreichern.

P.S.: Benachrichtigungen sind übrigens ebenfalls besser gelöst als beim iPhone. Keine nervigen Popups, die man wegklicken muss.

P.P.S.: Einige Dinge wie SMS schreiben, Mails schreiben, Bildfunktionen habe ich hier nicht näher beschrieben, da sie einfach wie erwartet funktionieren. Keine besonderen Vorkommnisse sozusagen. Fragt trotzdem, wenn ihr was wissen wollt ;-)

Nachtrag:
Habe noch ein kurzes Video von der Oberfläche gemacht. Adressbuch, SMS und Mail fehlen aus offensichtlichen Gründen (zu viele private Daten). Leider habe ich nicht herausfinden können wie man auf WP7 Screenshots macht, also sind alle Bilder im Artikel jetzt normale Fotos. Falls ihr irgendwas spezielles sehen wollt, sagt bescheid!

LG E900 Optimus 7 Überblick

In dem Video sieht man auch schön wie hell das Display ist, denn es wurde bei Tageslicht aufgenommen. Sobald das Display abdunkelt sieht man den eigentlich hellen Hintergrund (Sofa), sonst nicht …

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Gadgets Review Trigami

Modell M7R: die erste aufladbare Taschenlampe von LED LENSER im Test

[Trigami-Review]

Bei manchen Dingen muss man sich einfach Zeit lassen, so auch mit diesem Testbericht. Es wird nämlich ein wenig schwierig werden über die neue LED LENSER M7R Taschenlampe zu schreiben, ohne mich zu wiederholen. Wer mein Blog schon länger verfolgt wird wissen, dass ich bereits des öfteren über die regelrechten Lichtschleudern dieser Firma geschrieben habe und wer erst seit kurzem dabei ist, nunja … vor 2 Monaten durfte ich die „normale“ Variante – die M7 – vorstellen. Aber nicht gelangweilt abschalten, sondern gebannt durchlesen, denn es gibt neues zu berichten und am Ende noch eine Verlosung!


(Verlinkt mit einem Zoombild der LED)

Was bleibt gleich?

Das Modell M7 nannte ich „die perfekte Taschenlampe“. Warum? Weil sie sehr hell und doch handlich ist und neben Standardbatterien (AAA) auch Akkus ohne Probleme verträgt und dabei auch genauso hell bleibt. Außerdem ist die Fokusierfunktion fest einstellbar und es gibt eine leicht erreichbare Dimmfunktion (einige Modelle von LED LENSER sind nicht ganz so leicht in den Sparmodus umzuschalten).


(Die Kamera musste bis zum äußersten gehen: F/7.1, 1/2000s, ISO-50 … bei meiner normalen Taschenlampe reichte 1/209s Belichtungszeit)

Das und vieles andere ist gleich geblieben. So liefert die M7R ebenfalls 220 Lumen in der hellsten Einstellung, stellt dem Benutzer drei verschiedene Betriebsmodi je nach Anwendungszweck zur Verfügung (Easy Mode, Professional Mode und Defense Mode, genannt SMART Light Technology) und erlaubt es im Contant Current Mode bis zum Ende helles Licht zu bekommen, während im Energy Saving Mode (Standard) das Licht gegen Ende immer dunkler wird und so länger hält. Nicht zu vergessen die Lichtfunktionen mit denen man im angeschalteten Zustand je nach Betriebsmodus zwischen hellem Licht, Sparlicht, beliebig gedimmtem Licht, langsamen Blinken, schnellem Blinken und SOS Morsecode umschalten kann. Außerdem bleibt der Gürtelclip ein klein wenig zu fest für meinen Geschmack. Bis man da die Lampe rausbekommt, zieht es einem bestimmt noch irgendwann mal den Gürtel aus ;-)

Was ist neu?

Was hat sich denn nun mit dem Modell M7R geändert? Zum einen ist sie etwas teurer geworden – UVP ist nun 149,90 € – und zum anderen? Naja, die Überschrift sagt es ja bereits … sie ist wiederaufladbar. Geliefert wird die M7R in einem kleinen Köfferchen inklusive einer Ladeschale, einem USB-Ladekabel, einem Netzteil für die Steckdose und besagtem Gürtelclip. Als Zubehör gibt es noch einen Adapter für das Auto, aber grundsätzlich lädt es an jeder beliebigen USB-Buchse, egal wo sich diese befindet. Neben der Bedienungsanleitung liegt der Taschenlampe auch noch ein kleines Kärtchen für den schnellen Funktionsüberblick bei.

Während des Ladevorgangs wird die Lampe magnetisch schwebend in der Ladebuchse gehalten (Floating Charge System) und lässt sich so leicht anbringen und auch wieder entfernen. Wer ein Macbook hat kann sich das ungefähr wie dessen Netzteilanschluss vorstellen, nur so stark, dass die Taschenlampe auch bombenfest sitzt und trotzdem leicht zugänglich bleibt, wenn man sie mal braucht ;-)

Als Batterie wird übrigens ein ziemlich kräftiger LiIon-Akkus verwendet. Hielt das Modell M7 ohne R noch 11 Stunden mit einem Batteriesatz durch, leuchtet die M7R jetzt über 20 Stunden.

Fazit

Die LED LENSER M7R macht aus einer perfekten Taschenlampe eine „noch perfektere“ (jaja, das geht gar nicht, aber sie ist einfach fantastisch). Durch das integrierte Akkusystem schont sie die Umwelt UND hat sogar noch eine längere Leuchtdauer. Sie ist gewohnt gut verarbeitet und liegt sehr gut in der Hand. Auch das leise Piepsen ist nicht mehr zu hören (kann bei meiner M7 aber auch ein Einzelfallproblem gewesen sein).

Als einzig negativen Punkt könnte ich vielleicht Ladezustandsanzeige nennen. 5 Minuten bevor der Akkus leer ist blinkt die Lampe mehrmals auf. Allerdings ist ein Batteriewechsel dann nicht so leicht, denn wer hat schon stets einen passenden LiIon-Akku dabei? Zum Glück hat das Restlicht vor ein paar Tagen ausgereicht um damit meine Scheinwerferbirnen am Auto auszuwechseln, denn gerade als ich fertig war fing das Blinken an. Ich musste in den 3 Wochen davor zwar trotz intensiver Nutzung kein einziges Mal zur Ladeschale (TOP!), aber 5 Minuten Licht wären für diese Tätigkeit dann doch zu wenig gewesen ;-). Eine bessere Ladezustandsanzeige wäre also definitiv nicht unpraktisch um zu wissen, wann man wieder aufladen sollte.

Verlosung

LED LENSER war so frei uns Testern zwei von ihren Wunderlampen zu schicken und die zweite Taschenlampe samt Autonetzteil soll ein(e) UmweltschützerIn oder ein besonders umweltbewusster Mensch erhalten um den Umweltschutz zu fördern. Habe ich so eine Person zufällig unter meinen Bloglesern? Oder kennt jemand jemanden, der so eine tolle Lampe wirklich verdient hätte? Schreibt mir bitte in den Kommentaren wen ihr warum vorschlagen würdet und ihr könnt natürlich auch gerne euch selbst vorschlagen. Nächsten Montag werde ich dann nach extrem subjektiver Entscheidungsfindung den Empfänger auswählen. Mein Vorschlag: einem Verantwortlichen beim ATSV Erlangen für die Installation eines Solardaches und weil sie eine wirklich miese Taschenlampe im Bootshaus haben ;-)

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Nachtrag:
Die zweite Taschenlampe ist vergeben. An den ATSV Erlangen bzw. an die Leute vom Bootshaus.

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Gadgets Review Trigami

LED LENSER M7, die perfekte Taschenlampe?

[Trigami-Review]

Hallo liebe Blogleser,
heute gibt es etwas ganz besonderes im Angebot, nämlich ein Review der meiner Meinung nach besten Taschenlampe der Welt. Nicht ganz kritiklos, aber ich bin schwer beeindruckt. Die Firma LED LENSER hat sich mit ihrem Modell M7 selbst übertroffen und auf die bisherigen Modelle, die ich testen konnte, noch einen draufgesetzt. Prima!


(Klick für Großaufnahme)

Ausstattung

Geliefert wird die Taschenlampe (siehe Galerie unten) mit einer sogenannten Smart Card auf der alle Funktionen kurz beschrieben sind, einem Gürtelclip, der die Lampe etwas fest an sich klammert, einem Band für’s Armgelenk und natürlich mit einer ausführlicheren Anleitung und Batterien. In die M7 passen dabei 4 AAA Batterien und – das ist meines Wissens neu – auch Akkus können verwendet werden. Laut Datenblatt soll man mit 4 frischen Batterien um 11 Stunden Licht auf der hellsten Stufe bekommen. Sehr ordentlich.

Funktionen

Neben der offensichtlichen Funktion die Nacht zum Tage zu machen – die Lampe ist gefühlt fast so hell wie eine X21 vom gleichen Hersteller und sorgt nachts für einen sehr hellen Lichtkegel (220 Lumen) – hat dieses neue Modell noch ein paar weitere Tricks im Ärmel. So kann man mit dem einzigen Knopf am Fuß der Lampe zwischen sehr hellem Licht, einem Sparmodi, beliebigen Stufen dazwischen (Dimmer), langsamen Blinken, schnelles Blinken um Angreifer zu verschrecken und S.O.S. als Morsecode Blinken umschalten.

Dabei kann man sich schon mal in den Funktionen verlieren, aber mittels Smart Card oder einfachem Ausprobieren findet man schnell heraus was die Taschenlampe derzeit kann. Derzeit? Genau, denn die M7 hat 3 verschiedene Betriebsarten in denen jeweils verschiedene Funktionen zur Verfügung stehen.

  • Easy Mode: normales Licht und verschiedene Helligkeitsstufen mit dem Taster wählbar
  • Professional Mode: alle oben aufgeführte Funktionen
  • Defense Mode: normales Licht und der Verteidigungs-Blink-Modus

Zu dem SMART Light Technology genannten Konzept gehören auch zwei weitere Betriebsarten. Zum einen den Contant Current Mode bei dem die Lampe über die gesamte Batterielebenszeit gleich hell bleiben soll und einem Energy Saving Mode bei dem die M7 immer dunkler wird, je niedriger die Spannung der Batterien wird (der übliche Modus). So lange habe ich sie allerdings noch nicht benutzt um beurteilen zu können, ob das wirklich funktioniert und auch ob die blinkende Batteriewarnung tatsächlich 5 Minuten vor dem Ende der Batterien kommt. Der Modus dürfte allerdings dafür verantwortlich sein, warum jetzt auch Akkus mit niedrigerer Spannung benutzt werden können.

Verarbeitung

Neben diesen Betriebsmodi gibt es natürlich noch die LED LENSER übliche Fokusierung mittels Verschiebung des Kopfes der Lampe. Bei diesem Modell ist die jeweilige Lichtverteilung mit einem Drehen des Kopfes auch noch feststellbar.

Vergoldete Kontakte für weniger Korrosion, ein steifer Metallkörper mit Gummiabdichtung am Batteriefach und ein handliches Gewicht sorgen für eine hohe Wertigkeit. Man hat auf jeden Fall das Gefühl etwas besonderes in der Hand zu halten, auch wenn das bei einer Taschenlampe vielleicht eine leicht übertriebene Beschreibung sein mag.

Im übrigen wird es noch eine Version MT7 mit rutschfestem Griff und „Glasbruch Endkappe“ geben und eine Version M7R, die wiederaufladbar sein wird.

Fazit

Die LED LENSER M7 ist ein rundum gelungenes Produkt und sehr empfehlenswert. Gefühlt fast so hell wie die vormals getestete X21, aber deutlich kleiner und gut in der Hand liegend. Feststellbarer Fokus und die Dimmfunktion gefallen mir sehr gut. Die Verwendung von Standardbatterien und -akkus ist ein weiterer Pluspunkt. Allerdings wird die Taschenlampe etwas mehr als handwarm, wenn man sie einige Zeit anlässt und es ist ein leises piepsen zu hören, wenn man sie ans Ohr hält. Die Wärme kann im Winter natürlich auch als zusätzliches Feature gewertet werden ;-)

Alles in allem gefällt mir die Lampe sehr und wird für’s Geocachen und sämtliche nächtlichen Aktivitäten nun meine erste Wahl werden. LED LENSER gibt übrigens einen UVP von 99,90 € an … hoch, aber dafür bekommt man ab dem 9. August ja auch etwas geboten.

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Kino & TV Review

Inception – Review

In-cep-tion [noun] The beginning of something, such as an undertaking; a commencement.

Seit langem mal wieder ein Filmreview. Gestern Abend war ich in der deutschen Preview von Christoper Nolans (Batman Begins, Dark Knight, Memento) traumhaft umgesetzten, neuem Werk: Inception. Und was soll ich sagen, der Film ist einfach umwerfend. Ein bisschen lang, aber keinesfalls langweilig und trotz der möglicherweise leicht verwirrenden Vielschichtigkeit der Geschichte wird man gut auf alles vorbereitet und nicht einfach so ins kalte Wasser geschmissen. Und das war ein Absatz voller Spoiler und Anspielungen und keiner hat’s gemerkt … I’m on a horse ;-)

Zur Story möchte ich nicht viel sagen … Thriller/Heist/Action Film eben … eine Mischung aus Matrix und Ocean’s Eleven irgendwie. Ach einfach selbst anschauen, sie ist auf jeden Fall packend. Und natürlich wird bei so einem Blockbuster auch etwas für’s Auge geboten. Einer der Kampfszenen ist dermaßen spektakulär, so etwas sieht man nicht in vielen Wire-Fu Filmen. Und der Soundtrack? Super und scheinbar ist jemand schlauem im Internet was bei aufgefallen (mir nicht):

Inception Music Comparison

Hanz Zimmers Thema ist in Wirklichkeit nur eine langsame Version des Aufwachliedes „Non, Je Ne Regrette Rien.“ von Edith Piaf und die Filmehefrau von Leonardo DiCaprio -- Marion Cotillard -- spielte eben diese Dame 2007 in einem Film und gewann dafür den Oscar. Nolan wollte dann wohl eine andere Musik nach dem gerade diese Frau engagiert wurde, weil er dachte dieser Zusammenhang würde das Publikum stören … yeah, right. So um die Ecke denken wir nicht ;-)

Wie dem auch sei, ich fand den Film super und gebe ihm 10 von 10 Punkten. Bisher bester Film des Jahres und er ist es definitiv wert auf DVD/Bluray gekauft zu werden um das ganze nochmal zu sehen und eventuell dann richtig durchzublicken …

P.S.: Wenn die Besucher aus dem Kino strömen und danach noch über den Film reden ist das immer ein gutes Zeichen. Lang nicht mehr gehabt.

P.P.S.:
Eine nahezu spoilerfreie Infografik über den Film, die man sich trotzdem erst nach Sichtung des Films anschauen sollte damit man nicht vorher schon verwirrt ist (via)

P.P.P.S.: Wie komme ich jetzt bloß aus diesen Postskriptums wieder heraus? Waaaah!

P.P.P.P.S.: Tanz den Limbo mit mir, die ganze Nacht … träume ich etwa schon wieder? KICK!

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Review Werbung

Erlebnisgeschenke und ausgefallene Geschenkideen vergleichen

Wer kennt das nicht? Jemand feiert Geburtstag, heiratet oder es gibt irgendeinen anderen Grund, dass man beschließt etwas ausgefalleneres zu schenken. An die entsprechenden Anbieter erinnert man sich flott und beginnt mit der Suche nach dem passenden Geschenk bei Jochen Schweizer, Mydays usw …

Im Wesentlichen bieten diese Erlebnisgeschenkeanbieter allerdings überall das Gleiche an und so liegt es nahe analog zu normalen Preisvergleichwebseiten auch dafür etwas zu stricken. Genau das haben sich die Macher von geschenke-vergleichen.de gedacht zu deren – noch recht frischen – Webseite ich hier ein Review schreibe.

Wie schon gesagt listet die Webseite insgesamt über 650 verschiedene Erlebnisangebote recht übersichtlich auf. Diese sind nach Anlässen, Personen (für einen Mann, Frau, Kinder, etc), Orten und Preisgruppen geordnet nach denen man die zu verschenkenden Aktivitäten sortieren kann um etwas passendes zu finden. Zusätzlich helfen einem auch noch Kategorien bei der Auswahl. Möchte man z.B. etwa Segway fahren verschenken, sucht man am besten in der Kategorie „Fahren & Motor“ und wenn es doch lieber ein Parabelflug (ab nur 4499 €) sein soll, dann sollte man sich besser unter „Fliegen, Fallen & Schweben“ umschauen ;-)

Aufgelistet werden übrigens die Angebote von Jochen Schweizer, Mydays, Jollydays, Meventi, Yamando, Nolimits24 und Spaßbaron von Paintball, Hundeschlittenfahrten über Krimidinner bis zu Wellness Wochenenden ist alles dabei was diesen Spaßverkäufern so eingefallen ist. Nehme ich doch gleich mal Paintball als Suchbeispiel:

Fast 100 Angebote – über die ganze Republik verteilt – bekommt man hier geliefert, oft auch mehrere pro Region. Und auch wenn viele Angebote nicht direkt miteinander vergleichbar sind, weil sie nicht exakt das Gleiche beinhalten, so bekommt man doch eine ganz gute Übersicht in welcher Preisregion sich besagte Aktivität bewegt. Ebenfalls sehr gut finde ich die Auflistung von Lasergame bei gerade dieser Suche ;-)

Alles in allem stelle ich fest, dass man bei dieser Art von Webseite nicht sehr viele Fehler machen kann. Das Suchfeld führt mich in meinem Browser (Chrome) beim Drücken der Eingabetaste zwar in die Irre während die Suche per Mausklick einwandfrei funktioniert und es könnte vielleicht eine genauere Umkreissuche z.B. mit Einbindung von Google Maps geben, aber sonst ist alles sehr übersichtlich und schön bebildert.


(Geschlechtertrennung auch beim Schenken, dafür schöne Bilder)

Fazit

Wenn man mal wieder nach einem ausgefallenen Geschenk sucht, besser erstmal auf einer Webseite wie geschenke-vergleichen.de vorbeischauen, bevor man die einzelnen Anbieter abklappert und eventuell etwas spannendes übersieht oder zu viel zahlt. Schaden tut’s sicher nicht und ich wünsche ihnen viel Erfolg im Meer der Preisvergleicher.

P.S.: Übrigens wird auf der Webseite auch gebloggt und ich mag bloggende Webseitenbetreiber.

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Kino & TV Review

Was haben ein Rabe und ein Schreibtisch gemeinsam – Alice im Wunderland Binärreview

Ok, da wären wir also nun … gerade aus der 3D Premierenvorstellung von Alice im Wunderland gekommen und nun muss ich entscheiden. Top oder Flop?

Nunja, es ist ein Tim Burton Film und natürlich spielt Johnny Depp mit. Helena Bonham Carter (auch natürlich) ist die rote und Anne Hathaway die weiße Königin, eine gewisse Mia Wasikowska spielt Alice. Die Story sollte ja halbwegs bekannt sein … Gut, Böse, weißer Hase, große Alice, kleine Alice, usw. nur ist Alice jetzt mehr oder weniger erwachsen und muss etwas anderes als beim ersten Mal für die Menschen der Unterwelt tun, nämlich einen Drachen besiegen. Ein bisschen zu Narnia-esk, wenn ihr mich fragt.

Ich fand’s trotzdem super gemacht, dennoch ist der Film irgendwie ein bisschen Gaga? Nicht so Kabinett von Dr. Parnassus Gaga, sondern anders Gaga, schlechter Gaga … deshalb weiß ich nicht, ob meine 1, die ich gleich gebe auch wirklich zutrifft. Aber die Überschrift sagt es wäre binär das Review und so soll es nun sein … Alice im Wunderland ist für mich eine 1 (oder eine 7 im 10 Punktesystem) ;-)

Ach ja … ich denke es ist nicht nötig diesen Film in 3D zu sehen, irgendwie mau im Vergleich zu Avatar :/ Meh, James Cameron hat 3D für andere Filme ohne seine Technik versaut …