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Motorola Motofone F3 als preiswertes Zweithandy

motofonef3.png

Vor ein paar Tagen haben ich mir das Motorola Motofone F3 bei Amazon gekauft, damit ich ein preiswertes Handy für Fälle habe in denen man besser kein iPhone mit sich herumschleppt (Festivals, Konzerte, Schwimmbad, Pariser Metro, etc). Hab mir schon damals auf Highfield gedacht, dass so ein einfaches Zweithandy doch praktisch wäre, weil T-Mobile genau dieses Handy ständig für einen Spotpreis angeboten hat. Leider mit Sim-Lock, aber bei meinem Lieblingsonlinehändler gibt es das ganze jetzt eben für nur 29,99 Euro ohne Sperre … da musste ich einfach zuschlagen und heute kam es an ;-)

Zum Handy gibt es nicht viel zu sagen … es kann telefonieren, das Display ist wohl irgend so ein E-Paper Teil und mit dem Feature kontrastreich meinen sie eigentlich schwarz/weiß. Der Rest ist eine Qual, denn das Display zeigt immer nur 6 Buchstaben gleichzeitig an und somit muss man im Telefonbuch und bei SMS sehr viel scrollen. Das einzige was es noch kann ist eine Weckfunktion, aber es sieht dabei sehr schick aus und hat nur besagte 30 Euro gekostet. Desweiteren war der weibliche Teil der Familie (Mutter und Schwester) davon mindestens genau so angetan wie vom iPhone …

Sexy Billighandy und mein absoluter Kauftipp als Zweithandy für’s Telefonieren in verlustgefährdeten Situationen, wenn ihr nicht eh noch ein altes von einem anderen Vertrag herumliegen habt. Wer mehr braucht und sei es nur SMS, bloß nicht kaufen! Ich habe euch gewarnt :twisted:

P.S.: Die Akkulaufzeit soll 300 Stunden Standby und 500 Minuten Sprechzeit betragen, reicht also für ein Festival von 3 Tagen.

13 Antworten auf „Motorola Motofone F3 als preiswertes Zweithandy“

Deine netten Amamzon-Partnerlinks gehen aber nicht…

Abgesehen davon machen mich Motorola-Handys fertig, da sie beim T9 (oder wie das dann hier heißt) die Reihenfolge der Wörter dem Gebrauch „anpasst“, also ändert. Blindes SMSen beim Autofahren ist daher nicht möglich.
Gut, beim iPhone sicher auch nicht.

@jirjen: da mach ich einmal was explizit mit diesen Parnetlinks und verpeile vollkommen, die richtige Produktnummer zu verwenden. Danke für den Hinweis.

T9 hat das Ding übrigens nicht und ja, mit iPhone irgendwas während dem Fahren zu machen ist fast unmöglich. An Ampeln kann man vielleicht jemanden anrufen, aber SMS … das wäre eine Meisterleistung bei der ständig dazwischen funkenden englischen Autokorrektur.

@Nico: ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, aber die SMS auf Festivals bestehen bei mir meist aus „ja“, „ok“, „bin an Bude X“, „zelt!“ oder anderen kurzen Begriffen. Meist ist es da billiger gleich anzurufen … ich simse da nur, wenn es zu laut ist … auf Highfield bin ich sogar ganz ohne SMS ausgekommen, weil das Empfangen mit Simyo bei dem dort extra aufgestellten Mast nicht funktioniert hat (bekam alle SMS dann beim Verlassen dieser Funkzelle auf dem Heimweg *g*).

Hi,

suche gerade ein Handy für meine Oma und als ich auf das F3 gestoßen bin habe ich an dich bzw. dein Posting hier gedacht. :-)

Wie schätzt du die Bedienfähigkeit für alte Leute ein? Also hinsichtlich Tastengröße und Schnellwahl (z.B. 1-> zuhause, 2-> Sohn, etc.)
Hab gelesen, dass das Telefonbuch eher nicht zu gebrauchen ist weil die Buchstaben beim LED mal gross mal klein sind.

Wäre schön wenn du das hier noch beantworten kannst :-)

Hi X,

ich kann es zwar als simples Ersatzhandy empfehlen, aber für ältere Leute nur bedingt. Das Display ist zwar groß und deutlich lesbarer als so manches Highenddisplay, aber es stellt nur sehr wenige Zeichen und Zahlen dar. Deswegen muss man praktisch immer scrollen und das nervt auf Dauer gewaltig.

Lieber etwas mehr ausgeben und dafür ein Display haben, das zwar kleine Buchstaben hat, aber alles auf einmal darstellen kann ;-)

Danke für deine Antwort.
Menüs sind eh zu viel des Guten, es würden Kurzwahlen und die Möglichkeit der Nummerneingabe reichen (wie bei einem einfachen DECT-Telefon).

Tastensperre und der Unterschied „Akku laden“ vs. „Guthaben laden“ sind ja leider eh schon größere Hürden… :-/

Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass wir Versuchen in einem Laden mal 1-2 Geräte anzutesten. Sollte ja hoffentlich in deren Interesse sein wenn sie dann was verkaufen.

Kurzwahl und Nummerneingabe hat es, aber selbst das Telefonbuch scrollt eben auf dem Bildschirm und das ist nicht so prickelnd.

Für ältere Menschen sollte es tatsächlich Telefone im billigen DECT Format geben. Diese würden nämlich auch ein Problem mit der Tastatur des F3 haben … die „Knubbel“ der großen Haustelefone sind da doch viel einfacher zu drücken ;-)

Also ich kann des F3 für ältere Leute nur empfehlen. SMS und Telefonbuch werden von ihnen nicht benutzt und somit bringt auch eine Call-ID keinen Nutzen mehr.

Entweder man geht ans Telefon oder nicht. Für die Nummern der liebsten gibt es hierzu dann das papierene Buch – damit kann man auch noch Leute erreichen, wenn der Akku leer ist.

Meine Oma ruft mich hin und wieder immer noch an, weil sie von mir einen Anruf in Abwesenheit hat – von vor mehr als einem Jahr. Soviel dazu…

[quote comment=“64715″]Benutzt deine Oma ein F3?[/quote]
Würde mich auch interessieren. Wenn die Erfahrungen da gut sind, wäre das wirklich eine Überlegung wert.

[quote comment=“64715″]es kostet nur 30 Euro.[/quote]
Die sim-lock-freie rote Version kostet sogar nur 20 und mit sim-lock effektiv 5. :-)

Ohne jetzt meine Familie zu sehr runterzuziehen: nein, meine Oma benutzt kein F3 – hatte es aber mal in der Hand. Das F3 benutzt ein anderes Familienmitglied, dass… nun ja. Ein billiges Gerät braucht das auch mal verloren und kaputt gehen darf ;)

Was muss es denn hergeben? Ich hatte es jetzt bereits zweimal im Festivaleinsatz dabei und es hat nicht enttäuscht. Kann auch mal dreckig werden, runterfallen oder sonst was … selbst wenn es dabei kaputt gehen sollte … kann einem ja egal sein ;-)

Einzig von der Akkulaufzeit bin ich etwas enttäuscht. Mit dem ganzen „wo bist du“-Geschreibe und gelegentlichen Anrufen um sich zu treffen hielt es jeweils immer nur knapp 3 Tage durch.

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