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Meckerecke

Probleme mit Displayport Verbindung (Radeon HD 5770 mit Dell U2311H)

Nachdem ich schockiert aus dem örtlichen Elektronikmarkt rannte, weil mich Displayport Kabel mit ihren Preisen jenseits von Gut und Böse jagten (sind da Einhorntränen drin oder Mondgestein?), habe ich mir eines bei Amazon bestellt. Versandkostenfrei für unter 10 Euro in das Drei-Bildschirm-Zeitalter …

… dachte ich mir. Aber das ging irgendwie in die Hose. Zur Erklärung: um mit einer ATI/AMD Grafikkarte den Eyefinity Modus nutzen zu können muss ein Bildschirm per Displayport angeschlossen sein, sonst gehen nur 2 Monitore gleichzeitig. Vorher mit normalem DVI klappte alles super, mit Displayport jedoch … nun, ich habe kleine Aussetzer im Bild. In unregelmäßigen Abständen wird der Monitor für 1-2 Sekunden scharz und zeigt danach wieder das Bild an wie wenn nichts gewesen wäre.

Komisch! Billiges Kabel doch nicht so toll? Kann es tatsächlich sein, dass das Signal ab und zu mal nicht „durchkommt“? An/Aus … digital und so?! Ist das Kabel mit 2 Metern zu lang?

Und dann klappte es zwischendurch auch einfach so, also überhaupt keine Ausfälle. Höchst seltsam. Und heute Mittag habe ich herausgefunden was da passiert. Kennt ihr das Störgeräusch in manchen Lautsprechern, wenn das Handy mit dem Mobilfunknetz „redet“? Wenn ich mein iPhone direkt neben den Monitor lege (also quasi in seine Dockingstation wo es meistens liegt) und ich angerufen werde oder eine SMS bekomme oder es irgendwas mit dem Netz macht, dann BAMM GEHT DER BILDSCHIRM AUS!

WHAT THE FUCK!!!

Also habe ich mir hier ein billiges, unzureichend abgeschirmtes Kabel gekauft. Meh! Und immer wenn alles funktioniert hat, war mein Handy eben nicht auf dem Schreibtisch.

So Welt, jetzt wisst ihr bescheid! Falls ihr ein ähnliches Problem habt. Im Netz findet man nämlich sehr viele Leute, die das gleiche Problem – allerdings oft im Zusammenhang mit einem 100 Euro Displayport-zu-DVI-Adapter – haben. Vielleicht war auch einfach nur ihr Handy zu nah dran :(

Tja und nun? Geh ich doch zu Saturn und hole mir ein 40 Euro Kabel? Oder lasse ich mein Handy immer in sicherer Entfernung liegen? Oder umwickel ich das Kabel mit Alufolie? Meh …

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Geeky Review Trigami

Sexy Windows Phones, es gibt sie wirklich

[Trigami-Review]

Smartphones mit Windows Mobile sind nun wirklich nichts neues und existierten schon lange bevor Apple und Google ihre Versionen eines mobilen Betriebssystems auf den Markt losgelassen haben, aber Microsoft (und andere Hersteller) haben hier leider eine wichtige Entwicklung verschlafen. Es ging nicht mehr um möglichst viele Funktionen, sondern um die einfache Bedienbarkeit der Kernfunktionen – vermutlich damit sie überhaupt benutzt werden. Wie viele andere Hardwarehersteller hat z.B. HTC daraufhin seinen Handys eigene Oberflächen verpasst und das Windows Mobile dahinter so gut es ging versteckt.

Die Frage lautet nun, hat es Windows Mobile in Version 6.5 noch nötig versteckt zu werden?


(Im Bild: HTC Touch Diamond2, HTC Touch Pro2 und Samsung Omnia. Letzteres mit einem inoffiziellen 6.5 Rom und ersteres noch mit einem 6.1 Rom)

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iPhone Review Werbung

Individuelles Design für Handy, Laptop und MP3-Player

Aufkleber und Hülle von Device Outfit

Ich wurde vor kurzem freundlich gebeten Device Outfit zu testen und meine Meinung darüber zu schreiben. Heute kam mein Wunsch „Outfit“ nun an und was soll ich sagen, ich finde es absolut spitze, denn mein iPhone sieht jetzt aus wie ein Gameboy (wir erinnern uns … fand ich sehr genial, also habe ich das als Motiv gewählt).

iPhone mit Gameboy Skin

Warum finde ich Device Outfit so toll? Ganz einfach, man kann dort neben vielen vorgegebenen Designs für verschiedene Handymodelle, Laptops bzw. MP3-Player auch etwas eigenes hochladen. Inspiriert von der im Netz aufgetauchten Gameboyhülle habe ich ein Bild eines Gameboys für die Rückseite meines iPhones hochgeladen. Dass sie daraus auch noch passende Aufkleber für die Vorderseite zaubern ist einfach nur genial.

Gameboy Vorderseite

Auf den Bildern seht ihr auch noch eine kleine Tasche, die ich mir testweise dazu bestellt habe. Sieht gut aus und passt ebenfalls perfekt für mein Handy. Für Frauen sicherlich notwendig, wenn Handy und Schlüsselbund sich in einer Tasche treffen, bei mir war das aber noch nie ein Problem.

deviceoutfit

Fazit

Wer ein individuelles Design für sein Lieblingsgadget haben möchte, der ist bei Device Outfit genau richtig. Folien (rückstandsfrei wieder ablösbar) für Handy und MP3-Player kosten 12,95 Euro und für Laptops 21,95 Euro. Hüllen bzw. Taschen jeweils ein paar Euro mehr. Besonders gut finde ich, dass sie das Bild für die Vorderseite extra angepasst haben. Nicht so gut finde ich, dass auf dem rückseitigen Aufkleber unten ihre Webadresse aufgedruckt ist. Da wäre es gut, wenn man die Wahl hätte.

Außerdem ist der Aufkleber für die Rückseite etwas klein geraten, was vermutlich den runden Ecken des iPhones zu verdanken ist. Ich hatte schon in der Form kleine Probleme mit Falten an den Ecken. Größer geht vermutlich also gar nicht. Die Form des iPod nano dürfte da deutlich aufkleberfreundlicher sein ;-)

Sonst ist es aber absolut perfekt. Danke für die Testmöglichkeit.

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Nur mal so

Mobiltelefonieren in Japan

Der Spiegel schreibt mal wieder was über die Fortschrittlichkeit Japans in Bezug auf das mobile Telefonieren. Hab mir daraufhin mal die Homepage von NTT DoCoMo angeschaut und nach einem Grund oder Hinweis gesucht. Was gibt es dort? UMTS Standardware wie bei uns auch (man nennt es nur Foma, aber GSM können sie auch alle), i-mode ist die Bezeichnung für das mobile kleine Internet (es gibt auch Browser für das richtige Internet) und scheinbar gibt es auch schon Handys mit denen man TV klotzen kann. Mag sein, dass bei uns noch vereinzelt Telefone am Markt sind, die nicht UMTS beherrschen, aber wenn ich mir das Angebot von Vodafone anschaue … nunja, es wird ja nicht mal mehr beworben … scheint also normal zu sein.

Zurück zu den Japanern. Sie haben also Handys, die mit i-mode auf Netzdienste ausgelegt sind und sonst mit unseren vergleichbar sind. Sind es vielleicht die Preise, die das ganze dort so beliebt machen? NTT bietet zwei Datenflatrates an, eine mit 64 kbit und eine mit 3,6 mbit (oder 384 kbit in Gegenden ohne HSDPA Ausbau). Erstere gibt es für 4800 Yen und dabei sind 4000 Yen für NTT und 800 Yen für den Internetprovider, den es in Japan scheinbar auch noch braucht. Umgerechnet ergibt das einen Preis von 30 Euro. Die schnellere Variante kostet bis zu einer bestimmten Datenmenge genau so viel, wird dann aber teurer und kostet dann maximal 10800 Yen, also etwa 70 Euro. Klingt doch sehr europäisch, oder nicht?

Die Gesprächsgebühren sind ähnlich hoch. Nehmen wir mal das M Paket … 6930 Yen Grundgebühr, davon sind 4200 Yen abtelefonierbares Guthaben und die Minute kostet 29,4 Yen (Videotelefonie 52,5 Yen). In Euro ist das eine Grundgebühr von 45 Euro mit 142 Freiminuten bei einem nachfolgenden Minutenpreis von 19 Cent. Klingt auch sehr europäisch.

Was ist es nun was das mobile Telefonieren in Japan angeblich so viel toller, besser und fortschrittlicher macht? Hab ich was verpasst?

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Kurioses

Smartphones in der Vorstellungswelt von BlackBerry

Also diesen Christopher Coppess von BlackBerry, der sich in diesem Spiegel Online Video etwa ab Sekunde 56 über den Unterschied zwischen Smartphone und Normalphone auslässt würde ich ja erst einmal feuern, wenn ich BlackBerry wäre. Wie erklärt er das gleich noch?

Zitat:

Der Vorteil eines Smartphones gegenüber einem Handy ist, dass wenn ich mein Handy verliere, sind alle meine Daten weg. Jeder der es findet kann darauf zugreifen, er kann meine Freunde anrufen, SMS schicken, das möchte ich nicht. Ein Smartphone hat das durch ein Passwort geschützt, d.h. keiner kann drauf zugreifen und alle meine Daten werden gleichzeitig auf meinem Rechner gesichert, d.h. wenn ich mir ein neues kaufe, stecke ich es wieder an, alle meine Daten sind wieder da und ich weiß alles war sicher.

Welches Handy kann das eigentlich nicht? Passwortschutz, hallo?

Und ich dachte immer ein Smartphone werde so genannt, weil es mehr kann als nur zu telefonieren. Mein erstes Handy (ein Siemens S35, 8 Jahre mag das her sein) war also auch schon smart, weil es ja einen Passwortschutz hatte und alle meine Daten auch auf meinem Rechner gesichert waren. Herje …

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Geeky iPhone

Sony Ericsson X1 hat alles was das iPhone nicht hat

sony_ericsson_x1.jpg

Ganz schön sexy dieses neue Handy namens Xperia X1 von Sony Ericsson. Und mit was es alles daher kommt! Auf 3 Zoll (iPhone 3,5 Zoll) bringt es 800×480 Pixel unter, das aber leider nur mit den für Windows Mobile Geräte fast schon typischen 65536 Farben. Dennoch bemerkenswert …

Dazu gibt es aGPS und neben WLAN auch vollständiges Bluetooth inklusive Modem, Datenübertragung und A2DP, ein FM Radio, Java, Video Streaming, MMS, Videoaufnahmefunktion, die Kamera hat ein Licht, Sprachsteuerung, UMTS inklusive HSDPA und HSUPA und wahrscheinlich wird man aufgespielte MP3s auch ganz normal als Klingelton verwenden können ;-).

Also etwa 1000 Features mehr, die im iPhone einfach fehlen oder nur mangelhaft umgesetzt wurden plus die ganzen Goodies von Windows Mobile minus die perfekte Apple Benutzeroberfläche. Allerdings gibt es bei Youtube ein Video bei dem man kurz einen Blick auf die Benutzeroberfläche des X1 werfen kann. Und auch wenn dieser Blick wirklich nicht lang ist, dieses Handy wird wohl ähnlich wie der HTC Touch eine eigene Oberfläche über dem Windows Mobile Unterbau haben (in der Beschreibung steht nur Touch Navigation). Bleibt also abzuwarten wie gut die simple Bedienung eines iPhones nachgeahmt wurde, wie oft man auf die normale Oberfläche zurück fällt und wie viel der Spaß dann kosten soll.

Von der Größe her passt es eigentlich noch: einen halben Zentimeter dicker und 10 Gramm schwerer als das iPhone, dafür aber eine richtige Tastatur statt einer gewöhnungsbedürftigen Bildschirmtastatur (ich hab mich dran gewöhnt *g*). Der Speicher ist mit 400 MB ein bisschen klein, kann aber via microSD problemlos auf iPhone Größe erweitert werden, denn derzeit kosten 8 GB in diesem Format nur läppische 42 Euro. Also ein würdiger Konkurrent und somit ein weiterer Segen, den uns das iPhone beschert hat … nämlich zukünftig eine wesentlich größere Auswahl an wirklich coolen Telefonen :mrgreen:

Man munkelt übrigens, dass es kein eigenes Sony Gerät ist. Es wird angeblich von HTC produziert. Hätte mich auch leicht gewundert, wenn Sony selbst einfach so plötzlich ein Windows Gerät hervorzaubert. Trotzdem Hut ab, selbiger fliegt dann bestimmt auch hoch, wenn die offiziellen Preise verkündet werden.

P.S.: Wer 400 Euro für so einen Multimediaklotz als zu teuer empfindet … ja das ist verdammt teuer, aber in Relation zu den umgerechnet 434 Euro, die ich am 3.1.2000 für einen Palm V (schon damals flacher und leichter als ein iPhone) gezahlt habe, eigentlich ein Schnäppchen ;-)

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Trigami

T-Mobile Kampagne: web’n’walk

Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.

Auch die Mobilfunkanbieter scheinen endlich die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und wollen das mobile Internet ein wenig angenehmer gestalten. Bei T-Mobile heißt die ganze Sache web’n’walk und sie verspricht „Internet ist da, wo Sie sind.“

webnwalk.jpg

Schön und gut, aber was braucht man dazu eigentlich alles? Zunächst einmal ein passendes Handy. Grundsätzlich scheinen aller neueren Geräte und insbesondere so genannte Smartphones zu funktionieren, aber im Prinzip braucht es wohl nur einen Browser, der nicht nur WAP-Seiten darstellen kann. Hat man so ein Handy (gibt es natürlich auch passende bei T-Mobile selbst), muss man sich noch überlegen in welchem Tarif man surfen möchte.

Zeitbasierte Tarife
Auf den ersten Blick scheint T-Mobile hier wieder zurück in die Steinzeit des Internets zu gehen, denn alle Tarife werden nach Onlinezeit abgerechnet. Bei allen Verträgen, die nach dem Mai 2007 abgeschlossen wurden ist man automatisch in einem Tarif, der 9 Cent pro Minute Surfen verlangt. Schon ab knapp einer Stunde Webnutzung im Monat lohnt sich aber bereits der nächst höhere Tarif „Time 120“ … denn dort bekommt man 120 Minuten für 5 Euro. Dieser Tarif ist dann auch bei allen Relax XL Paketen enthalten. Diese zeitbasierte Abrechnung soll zwar für mehr Transparenz sorgen, weil sich niemand wirklich vorstellen kann wie viele Daten eine Aktion im Internet verbraucht, aber für mich ist das ein eindeutiger Rückschritt. Seit Anfang Oktober habe ich z.B. ein iPhone und bin damit sehr oft im Internet unterwegs … zwar kann ich meinen Verbrauch auch schwer einschätzen, aber die Datenpakete sind bei mir so günstig, dass ich mir da eigentlich keine Gedanken machen muss, wenn ich mal kurz etwas nachschaue. Günstigere Datentarife bzw. gleich Flatrates sind wohl eher Anreize um auch die letzten Zweifler vom mobilen Internet zu überzeugen als Abrechnung nach Zeit, bei der man immer diesen fiesen Zeitdruck verspürt, den es beim Surfen im Festnetz zum Glück nicht mehr gibt …

Volumenbasierte Tarife
Allerdings hat T-Mobile auch noch andere web’n’walk Tarife, die scheinbar für das Surfen mit dem PC/Laptop gedacht sind und 200 MB, 400 MB bzw. 5 GB Traffic und dazu noch einige Stunden WLAN-Zeit enthalten. Natürlich wäre T-Mobile auch nicht T-Mobile wenn es dazu nicht noch unübersichtlich viele andere Optionen gäbe und dann natürlich noch Extratarife für einzelne Handys (z.B. das iPhone oder BlackBerrys) ;-)

Was bringt web’n’walk?
Letztendlich ist es natürlich tatsächlich nur „Internet ist da, wo Sie sind.“, aber durch eine Sache hebt es sich doch davon ab. Neuerdings gibt es nämlich eine personalisierte Startseite. Man kann dort nämlich – ähnliche wie bei Googles Startseite nur eben auf dem Handy – ein paar Dienste auswählen, die dann direkt dort angezeigt werden. Zum Beispiel das Wetter, RSS-Feeds, Ebay-Auktionen oder Amazon-Suchen … alles einstellbar und dann direkt auf einer Seite zusammengefasst auf der man sich nur einmalig anmelden muss … nicht unpraktisch. Dazu gibt es noch zahlreiche Surftipps (alles Webseiten, die auch eine mobile Variante anbieten).

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Fazit
Zum Glück lässt T-Mobile seinen Kunden noch die Wahl zwischen zeit- und volumenbasierter Abrechnungen, warum habe ich ja bereits oben aufgeführt. Gut finde ich, dass die potenziellen Nutzer nicht alleine gelassen werden mit ihrem internetfähigen Handy. Die Startseite, Surftipps und diverse Konfiguratoren sorgen dafür, dass es auch beim technikfeindlichsten Kunden klappen müsste ;-)

Ich selbst finde es jedenfalls großartig das Internet immer dabei zu haben und schnell etwas nachschauen zu können. Ich weiß, ein paar meiner StammleserInnen haben dieses Bedürfnis nicht unbedingt, aber es reicht ja schon wenn man im Laden z.B. mal auf geizhals.at oder guenstiger.de geht um nachzuschauen wie viel billiger es wäre, ein Produkt online zu bestellen … auch wenn man es nicht unbedingt gleich per Handy bestellt.

Deshalb Daumen hoch für T-Mobile, weil sie mit ihrer Kampagne den Wandel hin zum mobilen Internet beschleunigen. Das, der Verkaufsstart des iPhone und die verzweifelten Werbeversuche von Konkurrenten mit „dem echten Internet“ … endlich ist das allgegenwärtige Internet im Anmarsch, juhei :twisted:

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Dies und das Statistik

Was Google über deinen (meinen) Feed weiß

Mittlerweile sollte Google mit seinen Diensten ein recht umfassendes Bild der Blogosphäre und natürlich auch vom restlichen Internet haben. Mit ihrer Suchmaschine haben sie schon eine Art Ranking und mit Analytics haben sie zusätzlich nicht nur Informationen wie oft Webseiten bzw. Blogs in Suchergebnissen angeklickt werden, sondern auch noch sehr sehr viele komplette Besucherstatistiken. Dort wo Analytics nicht installiert ist, ist vielleicht Adsense installiert und so kommen sie trotzdem an die Trafficdaten. Dazu kommt mit Google Reader ein mittlerweile führender Online RSS Reader mit dem sie die Lesegewohnheiten der dort abonnierten Feeds analysieren könnten. Vor kurzem haben sie dann auch noch Feedburner gekauft und haben somit zusätzlich noch mehr oder weniger genaue Informationen über unzählige Feeds, die über diesen Dienst verteilt werden.

Und was machen sie damit? Bisher noch nicht viel oder beeinflussen all diese Daten tatsächlich bereits die Suchergebnisse? Vielleicht in ihrer Blogsuche?

Jedenfalls wollte ich eigentlich darüber schreiben was Google von unseren Feeds weiß. Ich habe an drei Stellen entsprechende Zahlen gefunden …

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Geeky In eigener Sache

Motorola Motofone F3 als preiswertes Zweithandy

motofonef3.png

Vor ein paar Tagen haben ich mir das Motorola Motofone F3 bei Amazon gekauft, damit ich ein preiswertes Handy für Fälle habe in denen man besser kein iPhone mit sich herumschleppt (Festivals, Konzerte, Schwimmbad, Pariser Metro, etc). Hab mir schon damals auf Highfield gedacht, dass so ein einfaches Zweithandy doch praktisch wäre, weil T-Mobile genau dieses Handy ständig für einen Spotpreis angeboten hat. Leider mit Sim-Lock, aber bei meinem Lieblingsonlinehändler gibt es das ganze jetzt eben für nur 29,99 Euro ohne Sperre … da musste ich einfach zuschlagen und heute kam es an ;-)

Zum Handy gibt es nicht viel zu sagen … es kann telefonieren, das Display ist wohl irgend so ein E-Paper Teil und mit dem Feature kontrastreich meinen sie eigentlich schwarz/weiß. Der Rest ist eine Qual, denn das Display zeigt immer nur 6 Buchstaben gleichzeitig an und somit muss man im Telefonbuch und bei SMS sehr viel scrollen. Das einzige was es noch kann ist eine Weckfunktion, aber es sieht dabei sehr schick aus und hat nur besagte 30 Euro gekostet. Desweiteren war der weibliche Teil der Familie (Mutter und Schwester) davon mindestens genau so angetan wie vom iPhone …

Sexy Billighandy und mein absoluter Kauftipp als Zweithandy für’s Telefonieren in verlustgefährdeten Situationen, wenn ihr nicht eh noch ein altes von einem anderen Vertrag herumliegen habt. Wer mehr braucht und sei es nur SMS, bloß nicht kaufen! Ich habe euch gewarnt :twisted:

P.S.: Die Akkulaufzeit soll 300 Stunden Standby und 500 Minuten Sprechzeit betragen, reicht also für ein Festival von 3 Tagen.

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Geeky

Ich hab ein iPhone!!!1111elf

Dank Christoph, der letzte Woche noch in den USA war, besitze ich seit Mittwoch Nacht nun ein importiertes iPhone. Noch habe ich nicht so richtig viel damit herumspielen können, aber was soll’s, ich schreibe trotzdem einen kleinen Bericht über das Erlebnis iPhone … auch weil eine gewisse Steffi, die es bereits gesehen hat, schon ihr kleines Review geschrieben hat ;-)

Als erstes natürlich das obligatorische „Auspackvideo“. Nicht sehr spannend …

Nach dem Auspacken, musste ich dann feststellen, dass iTunes auf meinem PC wirklich spinnt. Es fragt immer wieder nach dem Passwort für den iTunes Store und hat die Treiber für das iPhone nicht mitinstalliert. Die habe ich dann über die Installation auf einem Laptop bekommen, was nicht ganz einfach war. Erst am Donnerstag Abend klappte die Verbindung zu meinem iPhone und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie erleichtert ich war. 20 Minuten später war das Handy dann mit dieser Anleitung aktiviert und entsperrt, so dass meine Simyo-Sim-Karte loslegen konnte. Dort kostet das Megabyte 24 Cent und bisher habe ich trotz 2 Tage Benutzung nur 2,5 MB verbraucht. Flatrate lohnt sich wohl wirklich nur für Dauersurfer, aber das dürfte der Akku nicht lange mitmachen. Heute hielt er z.B. nur knapp den Tag über … man muss Wlan wohl ausgeschaltet lassen, wenn man das Ding wirklich als Telefon benutzen will ;-)

Mein bisheriger Eindruck ist überwiegend positiv, obwohl das iPhone schon arge Macken hat und grundlegende Funktionen nicht existieren oder nur über Umwege erreichbar sind (Kein Java/SDK, keine MMS, keine SMS an mehr als einen Kontakt, kein Kontaktimport von der Sim-Karte, kein IMAP-IDLE, keine PDFs und Office-Dokumente anschauen, SMS von meiner Mailbox kommen nicht an und noch ein paar andere Dinge). Eigentlich kann das Handy nicht viel mehr als mein altes Nokia 7610 (dem nur WLAN fehlt), aber das was es kann ist einfach nur genial umgesetzt … eben so, dass man sie auch tatsächlich benutzt. Dazu kommt noch das tolle Design der Benutzeroberfläche (lässt sich wirklich wunderbar ohne Stift bedienen) mit all den hübschen Effekten und Animationen. Herrlich! Leider schöpft Apple bisher nicht die vollen Möglichkeiten ihres Telefoncomputers aus und sperrt mit der neuen Firmware sogar alle praktischen und nützlichen Tools, die es ja bereits gibt, aus. Dabei könnte das iPhone mit ein wenig mehr Offenheit der perfekte PDA sein … so bleibt es erstmal ein ziemlich perfektes Telefon mit ein paar Macken, die mich nicht so sehr stören wie die alten Macken meines Nokias …

So viel zu meinem ersten Eindruck. Wenn ich etwas mehr Zeit mit meinem neuen Spielzeug verbracht habe, schreibe ich auch noch etwas ausführlicher was mir daran gefällt und was absolut gar nicht geht. Und jetzt Bilder:

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P.S.: Mit iPhone in der Hand springen einen die Frauen regelrecht an :twisted: