Ein Franke in Bayern …

… oder warum ich bis heute nicht genau wusste wieso so viele Menschen „Minga“ statt „München“ sagen. Die bayrische Version von Wikipedia.org klärt auf:

Minga (Hochdeitsch: München) is d Hauptstådt vo Baian. In da nähern Umgebung (20-30km) von Minga hoasst ma’s oft aa oafach d’Stådt‘ . Im Sidboarischn sogt ma zu Minga aa Minchn/Minichn/Minkn/Minschn. Minga is mid 1,3 Millionen Einwohna de gräßte Ståd vo Baian und noch Berlin und Hamburg de dritt gräßte Ståd vo Deitschland. Da gräßte Båch dea durch Minga laafd is d’Isar.

Und weiter …

Gschicht

Offiziell is Minga 1158 vom Herzog Heinrich dem Löwen gründt worn, aber beim Bädasbergl ham scheinbar scho vorher Leid glebt, wia ma heit woas. Wo heid da Oide Bäda stääd, då is scho im 8. Jahrhundad a Kirch gsschdandn und, scheinds, aa a Klosta. Da Nam München kimmt von „Zu den Munichen“, oiso „bei de Möncha“. Då is doch klar, dass då scho a Kloster gwen is, wei’s do hoid Möcha geem håd. Zwoamoi is a Maua um Minga rum baud woan. Oamoi vo da Heinrichsståd de wo da Heinrich da Löwe gründt håd und dann nommoi hundad Jåhr spaada, wo de erschde Maua z‘ gloa woan is. Vo da Heinrichsmauer is nix mehr üba, aba von da zwoaddn gibts no a bissl wås, zum Beischbui as Isartor, as Sendlinga Tor und as Karlstor, des wo lang Neuhauser Tor ghoaßn håd.. Wia nåchn erschdn Weltkriag da letzte Kini Ludwig III. obdanga hod miassn,åå hods in Minga a kommunistische Revolution gebn. […]

Genial.

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