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In eigener Sache

Zeit Windows neu zu installieren

Nach jeder neuen Windowsinstallation nimmt man sich ja immer wieder vor nicht zu viel zu installieren. Man möchte so lange wie es geht ein sauberes System haben. Doch nach 30 Monaten ist das vollkommen egal. Geräte werden nicht mehr erkannt oder melden sich am USB ständig an und ab, Windows startet ewig langsam und man kommt mit der Partitionierung der Platte einfach nicht mehr zurecht ;-)

Ergo Neuinstallation. Bin gerade am Herumkopieren aller Daten und hoffe ich schaffe es Firefox und Thunderbird mit allen Einstellungen zu übernehmen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden wie ich meine iTunes Bibliothek sichere und wieder einspielen kann (das hat beim letzten Mal nicht geklappt) und ein paar Passwörter notieren, die ich nicht vergessen sollte.

Noch irgendwas? Im Durcheinander meines „Eigenen Dateien“ Ordners habe ich immerhin entdeckt, dass Spiele ihr Spielstände jetzt dort unter „My Games“ speichern. Nett von denen, aber was ist alles unter „Dokumente und Einstellungen/Benutzername“ gespeichert?

Ich bin übrigens auch am Überlegen ob ich mir Linux nebenher installiere. Was bietet das für Vorteile gegenüber eine Installation in einer VM?

9 Antworten auf „Zeit Windows neu zu installieren“

Die Vorteile sind die, dass wenn du Linux etwas ausdauernder benutzen willst, dass du dann deine Hardware nativ nutzen kannst. Sowas wie Compiz z.B. würde dann laufen, wenn du entsprechende Treiber installierst. Das geht in der VM nicht. Ich persönlich nutze nur Linux, hab bis jetzt nichts vermisst, aber dass ist jedem seine Sache.
Du wirst aber halt zum starten von Linux Windows beenden müssen. Das klingt zwar offensichtlich, wird aber häufig übersehen und muss natürlich kein Problem sein, aber das hängt davon ab, wie du damit arbeitest.

Nunja, Compiz ist eine nette Spielerei aber kein Grund es deswegen nicht in einer VM zu nutzen.

Werde aber vielleicht trotzdem mal eine alte Festplatte zusätzlich einbauen und dort mal ein aktuelles Linux in all seiner Pracht ausprobieren.

Ja, kommt halt drauf an. Da ich eben exklusiv unter Linux alles mache (auch in der Arbeit), spare ich mir so natürlich die Windows-Lizenz und hab eben mehr Performance in Linux. Aber wie gesagt, dass hängt halt davon ab, was du damit machen willst. Wenn du es mehr benutzten willst, ist es schon besser IMHO, es nicht in einer VM laufen zu lassen.

Also die meisten Programme, die ich verwende gibt es auf beiden Betriebssystemen und ich könnte mich auch damit abfinden für ein Spiel zwischendurch neuzustarten, aber Visual Studio und einige andere Compiler gibt es eben nicht für Linux. Das müsste dann wahrscheinlich ebenso in einer VM laufen und somit bräuchte ich zwei Windows Lizenzen. Zu umständlich und wie schon gesagt, es kommt mir nicht so sehr auf den Unterbau an. Windows XP ist ein sehr solides Betriebssystem und frisch installiert auch rasend schnell ;-)

Hehe, dass ist halt eine Sache, die mich immer geärgert hat. Dass Windows irgendwann einfach im Ar*** ist und man ohne neu installieren nie wieder einen vernünftigen Zustand hin bekommt.

Aber wegen Visual Studio: Es gibt da auch unter Linux guten Ersatz. Natürlich nicht mehr, wenn du Windows-Software damit schreibst ;-)
Wobei selbst das geht, du musst lediglich die Windows-Header und Libraries bereithalten, aber dass ist dann doch zuviel.

Ach das habe ich mit Linux auch schon öfter geschafft. Dort ist es fast noch leichter etwas irreparabel zu beschädigen, wenn man nicht aufpasst. Ich glaube das gilt für jedes Betriebssystem mit dem man auch wirklich arbeitet und Sachen installiert und ausprobiert. Irgendwann geht immer etwas schief ;-)

Und wenn man nicht immer darauf achtet, dann liegen auch nicht alle wichtigen Dateien in /home, sondern überall schön verteilt ;-)

Ich bin der Meinung dass, XP spätestens seit SP2 ein sehr stabiles Betriebssystem ist, welches aber auch gar nichts mehr mit alten Sünden à la Win9x gemein hat.

Während unter Win98 spätestens nach 12 Monden (wenn überhaupt so lange) eine Neuinstallation fällig war, läuft mein derzeitiger PC seit 2004 mit ein und derselben XP Installation.

Das wichtigste ist eigenetlich, dass man mit unterschiedlcihen Benutzern arbeitet, und eine strikte Trennung für das Arbeiten (mit eingeschränkten Berechtigungen) und die Wartung/Installationen (mit Admin-Rechten) vollzieht.

Exotische Software teste ich meist zuvor in einer Virtualisierten Installation.

Derzeit gibt es keinen Bedarf für etwaige Reinstallationen.

Es läuft einfach…

Gelaufen ist es bei mir auch lange, nur in letzter Zeit eben nicht mehr so rund. Aus irgendeinem Grund hat der Explorer Prozess z.B. bei jedem Neustart immer so um die 700 MB Daten eingelesen (Anzeige laut Taskmanager), was den Bootvorgang doch sehr in die Länge gezogen hat. Dieses mal … nimmt man sich ja immer so vor … wird alles anders und ich installiere keinen Scheiß mehr auf meinem Rechner ;-)

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