In Bezug auf das – wieder einmal – zweifelhafte Urteil des Hamburger Landgerichts in der Sache Callactive vs. Stefan Niggemeier:
Ist es tatsächlich nicht erlaubt im Internet die beiden Wörter „Heil“ und „Sieg“ in umgekehrter Reihenfolge und in einem Satz (womöglich noch mit Ausrufezeichen) zu verwenden?
Also gut darüber kann man streiten, aber dass dieses Hamburger Landgericht, welches seltsamerweise immer bei Internetstreitigkeiten vorkommt (und trotzdem nicht durch besondere Kompetenz auf diesem Gebiet auffällt), nun meint wir Blogger sollten bei kritischen Beiträgen Kommentare vorab moderieren müssen. Ich weiß ja nicht … so kann doch keine Diskussion entstehen und es gilt ja nicht nur für Blogger, sondern für alle forenartige Stücke Software im Zwischennetz. Find ich nicht gut und ist wieder mal vollkommen an der Realität vorbei … deshalb find ich es super, dass Herr Niggemeier für uns alle Berufung einlegen wird.
Und falls es sich einrichten lässt bin ich dafür, dass Rechtsstreitigkeiten, die das Internet betreffen, nicht mehr in Hamburg landen sollten … ernsthaft!
Heute ist wieder einmal Nikolaustag und was ist an so einem Tag natürlich der Suchbegriff Nummer 1 um auf meine Seite zu gelangen? Richtig! „nackter Nikolaus“ führt vor „Nikolaus nackt“ bei der normalen Suche, aber ganz vorne liegt die Bildersuche mit „Nikolaus nackt“.
Diese Anfragen führen übrigens zu diesem 2 Jahre alten Artikel. „nackt“ kommt im Text gar nicht vor, aber die Suchmaschinen sind ja schlau ;-)
P.S.: Google hat wirklich den Parameter „prev“ aus ihren Bildersuchergebnissen getilgt. Somit kann man an Hand der Referrer leider nicht mehr feststellen mit welchen Suchbegriffen jemand von ihrer Bildersuche auf die eigene Seite kam. Bescheuert!
Das Internet ist voll wunderschöner Dinge, unter anderem auch T-Shirts. Gestern habe ich mir ein paar Shirts bei Lafraise bestellt (siehe meine Rezension dazu), weil sie momentan die Versandgebühren nicht berechnen (Gutscheincode LFGESCHENK). Die haben schon sehr sehr geniale Designs, aber leider immer limitiert und so verpasst man leider – wenn man nicht ständig vorbei schaut – das eine oder andere tolle Design.
Aber dann habe ich gesehen, dass in meiner damaligen Rezension jemand auf Threadless hingewiesen hat. Dort gibt es ziemlich ähnliche Shirtdesigns und noch bis zum 16. Dezember einen „Holiday Sale“ … jedes T-Shirt nur $10 (= 6,80€)! Das ist ein unschlagbarer Preis, selbst mit Versandgebühren von $8 und ggf. zusätzlichen Zollgebühren. 2002 habe ich mal von Thinkgeek bestellt und ordentlich draufgezahlt, aber ich denke bei diesem Angebot kann man doch recht gefahrlos zuschlagen zumal der derzeitige Dollarkurs für so etwas absolut perfekt ist ;-)
2 Shirts plus Expressversand kosten umgerechnet ca. 20€, so viel wie bei Lafraise ein einzelnes. Klingt verlockend!
Gestern konnte man viel darüber lesen, dass T-Mobile das iPhone nicht mehr frei verkaufen muss und so mancher Apple Fanboy lobt wieder einmal die tollen T-Mobile Tarife (100 Minuten telefonieren, Datenflatrate für 50 Euro) über den grünen Klee. Dazu sage ich jetzt einfach mal so: mein iPhone Tarif ist der Beste, denn es ist keiner ;-)
9,9 Cent pro Minute und keine stupiden Minutenpakete und recht preiswertes mobiles Internet. Simyo rocks! Mit einem Verbrauch von 14 Megabytes benötigt man auch keine Flatrate und es kam mir nicht so vor als ob ich wenig im Netz war (oft Wlan, ok). Man kann mit dem iPhone ja auch nichts machen was eine Flatrate erfordern würde …
Falls ihr ein iPhone (oder ein anderes Handy mit dem ihr regelmäßig surft und Mails lest) habt? Wie ist euer Trafficverbrauch? Wenn er hoch ist, sitzt ihr den ganzen Tag vor der Youtube Anwendung? Bekommt ihr riesige Mails? Oder wie macht ihr das? Würde ich gerne wissen :twisted:
Ihr erinnert euch vielleicht oder wahrscheinlich auch nicht daran, dass Arcor vor einiger Zeit den Zugang zu Youporn sperren musste, weil sie keine Überprüfung des Alters durchführen. Nun hat laut Heise.de die Erotik-Branche zurückgeschlagen und verlangt von Arcor Google.de und Google.com zu sperren, da man über der Bildersuche ebenfalls ohne Altersverifikation an pornografisches Material heran kommt.
Matt und Stefan haben in den Kommentaren zu den Blogeinnahmen für den Monat November gefragt, wie man mit Google Analytics die Besucher, die einen über die Bildersuche erreichen, auswerten kann. Leider erkennt Analytics einige größere Suchmaschinen und sogar die hauseigene Bildersuche nur als verweisende Webseiten und ordnet sie somit falsch ein.
Es gibt allerdings einen einfachen Mechanismus mit dem man Analytics mehr Suchmaschinen beibringen kann. Einfach folgenden Code benutzen (und entsprechend erweitern, wenn ihr noch mehr falsche Adressen in eurer Statistik habt):
Ich hoffe ihr könnt damit etwas anfangen. Für die Bildersuche ist der letzte Eintrag wichtig. Leider ist unter prev nicht nur die Suchanfrage zu finden, deshalb muss man zusätzlich noch einen Filter einrichten. Dazu im Filtermanager von Analytics auf hinzufügen klicken und folgendes einstellen:
Filtername: wie ihr wollt
Filterart: benutzerdefiniert, Checkbox bei „erweitert“ aktivieren
Feld A -> A extrahieren: „Kampagnenbegriff“ auswählen und in das Feld dahinter „^/images?(.*)(q)=([^&]*)“ eintragen
Feld B -> B extrahieren: leer lassen
Ausgabe in -> Konstruktor: wieder „Kampagnenbegriff“ und in das Feld dahinter „$A3“ eintragen
Feld A erforderlich: ja
Feld B erforderlich: nein
Ausgabefeld überschreiben: ja
Groß-/Kleinschreibung beachten: nein
Dann noch die entsprechenden Profile auswählen in denen der Filter aktiv sein soll und voila, fortan bekommt ihr auch für die Bildersuche den Suchbegriff in der Statistik angezeigt.
Disclaimer: ich habe mir das auch nicht selbst ausgedacht, aber leider finde ich die Seite nicht mehr von der ich diesen Tipp habe. Stattdessen habe ich aber gerade eben noch ein WordPress Plugin gefunden, das per Javascript die Suchanfragen der Bildersuche auswertet (wofür man aber scheinbar auch einen Filter anlegen muss). Jeder wie er/sie mag …
Nachtrag: Google hat im Dezember sein System umgestellt. Die Bildersuche sendet jetzt im Referrer leider nicht mehr das benutze Keyword mit. Schade :-( (sie haben es wieder zurückgestellt, funktioniert einwandfrei)
Hoffentlich straft mich Matt „Google“ Cutts nun nicht noch weiter ab, weil ich bezahlte Links (Egostreicheleinheiten) wie im vorherigen Artikel verteile. Wenn man sein Blogposting und vor allem seine Kommentare zum Theme Paid Posts und Linkverkäufe liest, dann fragt man sich wirklich in was für einer Welt der lebt?
Der Index von Google ist voll Spam mit Made-for-Adsense(tm) Seiten und natürlich ist es vollkommen ok, dass irgendwelche Leute über Adwords Anzeigen bei fragwürdigen Suchen schalten, dass Techcrunch und andere Seiten monatlich ihre Sponsoren mit Links (ohne nofollow) nennen, dass Google in eigenen Blogs Webseiten, die ihr eigenes Bezahlsystem verwenden über den Klee mit Links loben … all das ist ok, nur der kleine Sebbi darf keine Pfennigbeträge mit Links verdienen, weil ein Matt Cutts meint ich würde so einen Blödsinn wie seine zitierten Hirn Tumor Reviews verzapfen.
Ich vertrete weiterhin die Ansicht, dass es nicht die Aufgabe von Webmastern ist Links für Suchmaschinen zu kennzeichnen. Letztendlich muss Google dann nämlich schon wieder anderen vertrauen, dass sie das auch richtig machen. Wie auch immer, bei Matt Cutts Beispielen geht es doch lediglich um die miserable Qualität der Rezensionen und dass sie nicht gekennzeichnet sind. HierwarenbisherallebezahltenBeiträgeimmerentsprechendgekennzeichnet und ich hoffe niemand hat sie als miserabel empfunden. Falls doch, ehm … nunja … *stotter* … ihr müsst ja auch tagtäglich mit anderen Werken in Form von Artikeln von mir leben, die nicht gerade das Gelbe vom Ei sind :twisted:
Übrigens gibt es scheinbar einen Weg seinen Pagerank wiederherzustellen. Zum einen muss man alle bezahlten Links nur mit rel=“nofollow“ versehen (warum nicht gleich alle? Ich verlinke z.B. gerne auf lafraise.com und habe mir erst gestern ein paar der tollen T-Shirts dort bestellt) und das natürlich auch in allen bezahlten Artikeln. Danach kann man dann ein Entschuldigungsschreiben in den Webmastertools verfassen und sollte nach einigen Wochen wieder normal behandelt werden. Toll, nicht? Hier stellt sich für jeden Blogger dann wohl die Gretchenfrage, ob man auf das Geld verzichten möchte oder lieber das brave Schoßhündchen von Google sein will.
Ich für meinen Teil warte erstmal ab. Bisher habe ich noch keine Folgen dieser „Bestrafung“ gespürt. Aber natürlich werde auch ich kuschen, wenn meine Seite in Google plötzlich nicht mehr auftaucht. Immerhin zeige ich den größten Teil meiner Werbung ja nur den Besuchern von Suchmaschinen und fallen die weg, gibt’s auch keine Einnahmen mehr. Dann stellt sich auch gar nicht mehr die Frage, ob ich auf einen Teil der Einnahmen verzichten kann. Fies Google, fies!