Sebbis Blog

Kategorie: Sebbi

Was mich bewegt

  • Sensoren funktionieren, Motoren nicht (jetzt doch)

    Ok, das war einfacher als gedacht. Alle Sensoren bis auf den Kompass funktionieren ohne Probleme. Auch das Empfangen von Fernsteuerungssignalen klappt nach einigem Basteln. Das Problem ist jetzt die Motorenansteuerung. MultiWii verwendet dazu die Hardware PWMs an Pin 9, 10, 11 und 3. Das Problem ist, dass ich 10 und 11 (oder mindestens 11) für die SPI-Schnittstelle brauche. Es gibt auch eine Implementierung mit Software PWM (für mehr als 4 Motoren), die ich evtl. anpassen könnte.

    Nachtrag 20:30 Uhr
    Motoren funktionieren nun, aber der erste Flugversuch ist ein ziemlicher Fehlschlag. Irgendwie zucken die Motoren zu stark und beim Abheben hat er sich dann aufgeschaukelt und kippte um. Nicht schön … also herausfinden was genau diese PID-Werte machen und warum die Defaults so scheiße sind ;-)

  • Flieg kleiner Quadrocopter, flieg!

    Ok … den Rest des Tages (und vermutlich mehr als nur der Rest vom Sonnenlicht) opfere ich für mein kleines Quadrocopter Projekt, das bisher eher ein Fehlschlag war. Grund: Software von Grund auf selbst programmieren war/ist doch komplizierter als gedacht. Was ich nun mache? MultiWii 2.0 an meine Hardware anpassen und ihr seid live dabei ;-)

    Das ist der Kern des Fluggerätes.

    • Die großen schwarzen ICs oben und links sind für die Ansteuerung von RGB LEDs gedacht und werden per SPI gesteuert.
    • Links oben befindet sich ein kleiner Spannungsteiler um die Spannung der Batterie mit dem Arduino direkt messen zu können.
    • Rechts oben sitzt ein Board mit dem gleichen Chip wie auf dem Arduino Nano unten in der Mitte und das Ding ist nur dazu da, die 8 Kanäle der Fernsteuerung auf einen zu verschmelzen. Ich habe das erst mit einem PIC ausprobiert, aber der hatte nicht genügend Interrupts um ein stabiles Signal für alle Kanäle zu bekommen. Die Lösung so funktioniert, ist aber Overkill, da es auch Empfänger gibt, die ein Summensignal von sich aus ausgeben können.
    • Der Empfänger befindet sich auf der Unterseite rechts
    • Das große, rote „Board“ in der Mitte ist ein IMU3000 von Sparkfun. Gyro und Beschleunigungssensor in einem
    • Darunter und rechts neben dem Arduino ist ein Pegelwandler für …
    • … den grünen Magnetfeldsensor (Kompass) direkt darunter. Der hat auch noch einen Beschleunigungssensor eingebaut. Overkill, die 2.
    • Rechts unten befindet sich schlussendlich noch ein Barometer um die Höhe des Quadrocopters feststellen zu können

  • App Experiment: 15000 Installationen von Illusionclock

    15000 Installationen … jetzt könnte man meinen, dass das ne super Sache wäre, ist es aber irgendwie nicht. Am 29. Februar war der Meilenstein von 10000 Installationen geknackt und ich dachte mir ich füge noch ein kleines Feature zur Illusions Uhr hinzu (Trip Modus) und baue ein wenig Werbung und Statistiken ein um zu sehen wie das funktioniert.

    Das Ergebnis:

    Innerhalb kürzester Zeit fiel die Zahl der täglichen Installationen von ca. 600-700 auf erst um die 200 und nun um die 40. Vor ein paar Tagen habe ich noch ein Update mit ein paar kleinen Änderungen (nichts weltbewegendes) nachgeschoben wodurch sich nichts an den Zahlen geändert hat.

    Was hat sich also geändert? Bei dem Update am 1. März habe ich klar in der Beschreibung erklärt, dass die App/Uhr nun Werbung anzeigen würde (deaktivierbar) und Google Analytics verwenden würde um ein wenig Statistik zu sammeln. Außerdem brauchte sie für diese Änderungen zwei neue Berechtigungen um auf das Internet zugreifen zu können. Das führt zwar dazu, dass die App nicht automatisch aktualisiert wird, aber hat eigentlich keinen Einfluss auf neue Installationen um die es hier ja geht.

    Sind solche Berechtigungen für eine App, die eigentlich nichts mit dem Internet zu tun hat, also tatsächlich ein Grund sie nicht zu installieren? Ich vermute ja … und wieder etwas gelernt :/

    Fairerweise muss man dazu sagen, dass die Zahl der Deinstallationen vor dem 1. März fast so hoch wie die Zahl der Installationen war. Das ist auch verständlich, denn die Uhr bietet eigentlich kaum einen Nutzen, außer um es mal kurz jemandem zu zeigen und zu hoffen, dass die Person Schwierigkeiten beim Erkennen der Uhrzeit hat und es somit für ein wenig Gesprächsstoff sorgt. Seit dem Update ist die Zahl der Deinstallationen allerdings höher als die Zahl der Installationen, so dass die gesamte Zahl der aktiven Installationen jeden Tag schrumpft. Nunja …

    … da es ein Experiment ist, müsste ich jetzt eigentlich versuchen die Werbung (unglaubliche $0.06 pro Tag im Schnitt) und Analytics wieder zu entfernen und zu schauen, ob dadurch die Installationen wieder nach oben gehen, die ich mit dem Update abgewürgt habe. Irgendwer Interesse daran? Sonst wird es mal Zeit ein paar andere eigene Apps einzustellen, die tatsächlich einen Nutzen haben ;-)

    P.S.: Zur Zeit spiele ich Traffic Wonder (kostenpflichtig). Spielt sich fast wie Train Yard damals auf dem iPhone. Ich mag solche Puzzle Spiele und denke etwas in dieser Richtung hätte was ;-)

  • New York Times Square GIF

    Ein kleiner GIF Animations Test … habe einige Bildersequenzen, die kurz hintereinander aufgenommen wurden und lustige Animationen ergeben. Das hier ist übrigens der Blick auf den M&Ms Store am Times Square.

  • New York, New York

    Servus,

    am Mittwoch wandert dieser Blogger temporär aus und macht New York unsicher. Und wozu hat man denn einen Blog, wenn man nicht seine Leser fragen kann was es dort lustiges zu tun gibt? Ich habe auch schon eine unglaublich lange Liste an Todos, aber man weiß ja nie. War jemand von euch schon mal in New York und weiß was man auf keinen Fall verpassen sollte abseits von den üblichen Touristenattraktionen?

    Go Crowd Go! Ich zähle auf euch :D

    P.S.: Ich kenne die Listen von Beetlebum, Coffeeandtv und habe eine Karte von Filmlocations ;-)

  • Chemical Brothers Don’t Think im Kino

    Ein Konzertfilm von den Chemical Brothers, der in einigen Kinos auf diesem Planeten in 7.1 Dolby auf die Ohren Sound gezeigt wird, und ich war dabei. Ich muss sagen es ist ziemlich ermüdend in einem bequemen Sessel zu sitzen und den pulsierenden Sound mit pulsierenden Bildern aufzunehmen. Ohne Bewegung … nicht sooo gut wie komplett live ;-)

    Und 7.1 als Werbespruch hätte es auch nicht nötig gehabt, denn mir ist nicht aufgefallen, dass der Ton noch von wo anders als vorne gekommen sein soll. Trotzdem ein Erlebnis!

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=21UItm9UCr0

  • App Experiment: 10000!

    Ich muss mich, glaube ich, dafür entschuldigen, dass es hier nur noch um dieses alberne Experiment geht. Als ob ich nichts anderes, interessantes zu berichten hätte. So war ich vor 2 Wochen auf Karneval in Köln zusammen mit Andreas unsere Exilfranken Cappellmeister und Frau Hölle besuchen. Und letztes Wochenende war in Nürnberg ein Barcamp mit den gleichen Leuten wie immer. Samstag Abend habe ich dann als Batman München unsicher (oder sicher?) gemacht. Ein Spaß!

    Wie dem auch sei, die App Illusion Clock bzw. Illusions-Uhr hat nun die 10000-er Marke bei den Downloads durchbrochen und das nur 30 Tage nachdem ich sie in den Android Market hochgeladen habe. Pünktlich zu diesem Meilenstein hat Google dann auch noch die Statistiken im Market umgestellt, so dass man als Entwickler nun endlich alle Kennzahlen (Gerätemarken, Versionen, Land, Sprache) im zeitlichen Verlauf sehen kann und zusätzlich auch die Zahl der Installation/Deinstallationen/Upgrades pro Tag. Auch die installierten Versionen kann man nun im Verlauf sehen, d.h. man sieht wie schnell die Benutzer aktualisieren.

    Sehr schön und endlich auch flashfrei, so dass es im Chrome Browser auf Android funktioniert ;-)

    An den Kennzahlen hat sich seit dem letzten Mal (vor 8 Tagen als die 5000-er Marke durchbrochen wurde) nicht sehr viel verändert. Deutschland führt immer noch, allerdings nur noch mit 53% der Installationen … Indien ist schwer am Aufholen. Interessant finde ich, dass das Galaxy Note nun mit 77 Geräten auf denen die App installiert ist auf Platz 10 der Top-Geräte steht. Ich hätte gedacht mehr Leute kaufen das Galaxy Nexus, aber vielleicht sind die auch nicht so „uhrengeil“.

    Ich hätte nicht gedacht, dass eine so simple App so oft heruntergeladen wird und ein Ende ist wohl auch nicht in Sicht. Auch wenn die Deinstallationsrate (gibt es so ein Wort überhaupt?) erstaunlich hoch ist, bin ich leicht begeistert. Die nächste eigene App kann dann auch was, versprochen!

  • App Experiment: 5400 Installationen in 3 Wochen

    Nur nochmal kurz. Die kleine Uhren App mit der simplen optischen Täuschung wurde nun schon 5400 mal heruntergeladen (Nutzer) und Google sagt, dass das 2233 Nettoinstallationen (Geräten) entspricht. Das ist ein ziemlich rasanter Zuwachs seit dem letzten Artikel. Wow!

    An den Statistiken hat sich nicht viel verändert. Das Verhältnis der Androidversionen blieb ungefähr gleich, d.h. 59% auf 2.3.3+, 17% auf 2.2 und 6% auf 2.1 und etwa 6% auf 3.x oder höher. Der Rest (über 10%) verteilt sich auf „andere“, wobei ich mich frage was das für Systeme sein sollen … die App gibt es nur für 2.1 aufwärts.

    Samsung Galaxy Geräte sind immer noch die Top Android Geräte, zumindest was die Nutzung von meiner Uhren App angeht ;-) Es würde mich nicht überraschen, wenn tatsächlich über 20% aller Androidgeräte Galaxy S2s wären.

    Etwas eigenartig ist die Länderverteilung, denn auch die hat sich kaum verändert. Deutschland ist mit 63% der Installationen immer noch führend, obwohl die App eigentlich erst einige Tage nach Erstveröffentlichung Deutsch sprechen konnte. Vermutlich sucht sonst keiner nach so etwas oder in den anderssprachigen Markets wird die App nicht so hoch gelistet? Oder das liegt an dem Packagenamen („de.sebastianherp.illusionclock“) … sollte ich mir etwas internationaleres überlegen? Auf Platz zwei nach wie vor Indien mit 6%, dann Indonesien und die USA mit jeweils 5% und Österreich mit 3%. Der Rest alles um die 1%.

    Die 10000 Installationen scheinen nun nicht mehr ganz so unrealistisch. Bin gespannt ;-)

    P.S.: Ich habe auch mal kurz mit einer Windows Version experimentiert. Könnt ihr hier ausprobieren, ist aber nur die Uhr in der Standardfarbe ohne Einstellungsmöglichkeiten. Ich wollte nur mal WPF mit selbst gemalten Fenstern testen …

    P.P.S.: Ich frage mich ob jemand für so etwas 79 Cent ausgeben würde. Für „Clear“ auf dem iPhone (eine super simple Todo App ohne großartige Funktionen, nur ne Liste mit – zugegeben – netter Gestensteuerung) scheinen ja hunderttausende willig zu sein …

  • Die Welt nach ACTA

    TL;DR Ich bin gegen ACTA … folgendes Geschreibsel sagt das gleiche in Langform.

    ACTA? Huch, was ist das denn nun schon wieder? Erst war es SOPA/PIPA in Amerika, jetzt ist es ACTA auf der ganzen Welt … die Netzgemeinde sträubt sich gegen Gesetze und Abkommen, die Internetausdrucker ihnen auferlegen wollen um die Profite zu maximieren. Es ist nicht der neuste Streich – immerhin wird schon seit vielen Jahren hinter verschlossenen Türen darüber verhandelt – aber er ist aktuell in den Medien, da einige Länder wie Deutschland und Polen nun erst einmal ihre Unterschrift ausgesetzt haben.

    Um was geht es bei ACTA? Nun, im wesentlichen will die Industrie ihre Produkte schützen. Das betrifft zum einen Fälschungen von richtigen, anfassbaren Produkten, aber auch den Schutz immaterieller Güter wie Marken, Filme, Musik, Schriftsätze und BLOGARTIKEL, ja sogar Satzteile und Formulierungen. Der Schutz letzterer Werke soll durch Überwachung des gesamten Datenverkehrs geschehen und wird durch die Internetprovider vollstreckt. Bei drei/fünf/X Überschreitungen wird die Leitung gekappt oder man wird angezeigt oder was weiß ich. Jeder Provider und jede Webseite muss also lückenlos überwachen was andere dort treiben oder landet andernfalls als Mitstörer ebenfalls im Gefängnis. Klingt krass und wird es wohl auch, sollte sich das durchsetzen können was sich da in einigen Hinterzimmern ausgedacht wurde.

    Das Wort Unverhältnismäßigkeit kommt einem schnell in den Sinn. Für den Profit einer vergleichsweise kleinen Industrie – wenn auch sehr unterhaltend und stets präsent – sollen wir alle pauschal überwacht werden und ähnlichen Problemen ausgesetzt werden, die heute schon Youtube Videos haben. Der Vergleich klingt vielleicht blöd, aber angenommen ich lade heute ein Video hoch, dass eine Hintergrundmusik enthält für die ich eine Lizenz habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass es trotzdem von der entsprechenden Plattenfirma gesperrt wird, ist relativ hoch … denn sie wissen es womöglich nicht besser. Man stelle sich nun vor irgendwelche Rechteinhaber veranlassen die Sperrung deines Internetanschlusses, weil sie vermuten bzw. angeben, dass du Rechte verletzt hast. Ich weiß nicht wie wahrscheinlich ein solches Szenario ist, aber ich stelle mir das viel zu einfach vor. Es ist ja schon heute mehr als fragwürdig, dass auf Grund irgendwelche IPs, die von den Rechtebesitzern gesammelt wurden, Leute einfach so abgemahnt werden können. Ich kann mir auch eine IP ausdenken, die einen Blogartikel von mir kopiert haben soll und dieser Person eine Abmahnung schicken? Kann ich das? Fragt mich da keiner woher ich diese IP habe? Wird das einfach so geglaubt oder lacht mich dann jeder aus?

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=RIcaexug-M0

    Egal, mal angenommen dieses Abkommen wird von allen ratifiziert und wir leben nächstes Jahr in einer ACTA-Welt mit um sich wütenden Rechteinhabern. So negativ wie das auch klingt, ich kann dem durchaus auch Positives abgewinnen. So wurde ja schon mal probiert eine Verschlüsselung des Emailprotokolls einzuführen um Amtsgeschäfte zu erledigen. De-Mail, erinnert sich noch wer daran? Ein wenig schwachsinnig angesichts der Tatsache, dass es bereits funktionierende Ende-zu-Ende Verschlüsselung und Signierung von Emails gibt. Aber zurück zu den positiven Punkten … vielleicht entwickelt sich dadurch dann ein stärkeres Bewusstsein für Verschlüsselung jeglicher Kommunikation? Es ist ja schon jetzt zu sehen, dass viele Webseiten auf Zugang per HTTPS statt HTTP setzen. Sichere Protokolle existieren und der Untergrund des Netzes weiß schon lange wie das geht. Solche Protokolle können nicht überwacht werden und so ist man zumindest vor dem Internetprovider sicher.

    Webseiten selbst werden sichere Protokolle nicht zum Schutz einsetzen können wenn sie offen für jeden sein wollen. Was das für Youtube, Facebook, etc bedeutet? Vielleicht nichts, keine Ahnung. Die Benutzer werden auf jeden Fall nicht schlauer als zuvor und genau das selbe posten, nur eben jetzt mit dem hohen Risiko für eine Kleinigkeit dann doch schwer belangt zu werden (Abschaltung des Internetanschlusses, etc). In Amerika gibt es dafür immerhin die „Fair Use“ Klausel. So etwas existiert hierzulande nicht. Was die Webseiten angeht ist es irgendwie nicht vorstellbar, dass irgendjemand ein Gesetz erlässt, das automatisch Webseiten dieser Art verhindern könnte bzw. auf Grund der hohen Überwachungskosten unwirtschaftlich werden lässt. Falls dem so ist, bye bye Youtube & Co …

    Und was ist mit Filesharing? Das was dieses ACTA wohl eigentlich verhindern soll? Auch das lässt sich größtenteils verschlüsselt durchführen und ACTA wird das nicht verhindern können (vielleicht wollen sie das ja auch gar nicht, das Usenet mit Petabytes an „illegalen Daten“ existiert ja auch noch). Genau so wenig wie ein umständlicher Kopierschutz für alle verhindert, dass irgendwo auf der Welt es jemand trotzdem kopiert und weiterverteilt. Alle werden geärgert und in ihren Rechten beschnitten, aber die, die es treffen soll, bekommen davon gar nichts mit? Wieder einmal.

    Deshalb: STOP ACTA! STOPPT DEN UNSINN DER INTERNETAUSDRUCKER!

    Alle paar Monate kommen die „da oben“ auf irgendwelche lustigen Ideen um einen großen Teil der Bevölkerung für die Vergehen einer Minderheit bluten zu lassen. Und sie merken es nicht … oder machen sie das absichtlich? Wollen die, die wir gewählt haben, wirklich Netzsperren als Lösung für alle Probleme? Einfach unter den Teppich kehren, dann sieht es die gemeine Bevölkerung nicht mehr, weil sie zu doof ist das zu umgehen und unliebsames Zeug können wir dann auch gleich noch verschwinden lassen? Hmm …

  • App Experiment: über 1000 Installationen in 10 Tagen

    Vor ein paar Tagen habe ich euch von einem kleinen App Experiment erzählt. Eine Uhr, die die Zeit als optische Täuschung darstellt für Android Smartphones. Jetzt – 10 Tage nachdem ich sie in den Market gestellt habe – sind es immerhin schon knapp über 1000 Installationen (Link zur App). Nett ;-)

    Der Market liefert auch weitergehende Statistiken. So sind es zur Zeit 469 Nettoinstallationen … netto? Es sollen also laut Google nur die Hälfte von den gezählten Installationen die App noch installiert haben? Wenn das richtig ist, dann sind Androidbenutzer scheinbar sehr wählerisch. Ich für meinen Teil schmeiße eigentlich nur nicht funktionierende Apps sofort vom Handy, kleiner Schmarrn sammelt sich im Anwendungsordner ohne Ende :D

    Statistiken, habe ich gesagt. 57,6% der Nutzer sind auf Android 2.3.3+, 21,5% auf 2.2 und 6,8% auf 2.1 … das entspricht ungefähr meinen Erwartungen. 17,9% der Smartphones sind Samsung Galaxy S2, dann kommt mit 4,5% das Galaxy S Plus und mit 4,1% das Galaxy S. 3,4% macht das Galaxy Ace aus und mit 3,2% ist auch ein HTC Gerät (Desire HD) in der Top 5 dabei. Samsung hat den Androidmarkt – zumindest den Teil, der sich für solche Uhrenapps interessiert – scheinbar fest in der Hand.

    Die Installationen verteilen sich auf folgende Länder: Deutschland (57,1%), Indien (8,5%), USA (7,7%), Indonesien (3,0%), Österreich (2,6%) und dann kommen auch schon die 1% Länder Italien, Türkei, UK, Brasilien und Kanada.

    Mal sehen wann und ob überhaupt die 10000 Installationen Marke erreicht wird und wann die Nettoinstallationen die 1000 erreichen. Ich berichte weiter.