Sebbis Blog

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  • Irokesen Granate

    Es ist wieder diese Zeit des Jahres in der geworben wird wie es nur geht. Da ich abends praktisch jeden Tag die Simpsons anschaue ist mir in letzter Zeit ein Werbespot ganz besonders aufgefallen.

    Irokesen Granaten von Mr. T? Da gab es doch schon mal so was … vor 2 Jahren. Mr. T als Nachtelf-Irokese. Auch 5 Jahre nach dem Start bleibt WoW wohl eines der erfolgreichsten Spiele und eines, das komplett an mir vorbeigegangen ist (zum Glück) ;-)

  • Direkte Vermarktung von Sebbi.de

    Wie man bei anderen Blogs sehen kann, ist die direkte Vermarktung eines Blogs – also selbst auf potenzielle Werbepartner zugehen, statt Dienste wie Adsense oder Contaxe zu nutzen – sehr lukrativ. In Peers monatlichen Auswertungen von Blogeinnahmen anderer und seinen eigenen Berichten wird das mehr als deutlich.

    Deshalb habe ich vor einiger Zeit aufgerufen mir 125×125 von euch zuzusenden damit ich sie testweise einbauen kann. Den Test habe ich immer und immer wieder verschoben, aber wie ihr vielleicht bemerkt habt, befindet sich seit letzter Woche ein „Hosted Exchange“ Banner in meiner Seitenleiste. Mein erster Kunde ist nethosting24.de (vielen Dank) und den Rest habe ich bis Ende November mit den Meldungen von damals befüllt: Zockwork Orange (du solltest deinen Banner vielleicht nochmal überarbeiten, er ist wenig aussagekräftig *g*) und Sumit-Online.

    screenshot_ads

    Ich weiß noch nicht wie viele 125×125 Plätze ich vergeben möchte (6 oder 8), aber ich habe vor die Plätze bei Nichtbuchung jeweils mit Blogs bzw. Webseiten, die ich gut finde zu befüllen. Was haltet ihr von der Idee? Eine Art Blogrollwerbung?

    Werde die nächsten Tage noch eine Unterseite mit Infos wo und zu welchen Preisen man auf meinem Blog werben kann zusammenstellen und hoffe auf reges Interesse. In der Zwischenzeit … hat noch jemand einen 125×125 Banner für seinen/ihren Blog oder Webseite und möchte bis Ende November austesten, ob Werbung hier etwas bringt? Die ersten drei Kommentatoren bekommen den Platz ;-)

  • Thunderbird 3.0 RC1 ist draußen

    Ich wollte es nur mal erwähnt haben ;-)

    Seit heute ist von Thunderbird der erste Release Candidate der Version 3.0 draußen und er ist recht gut benutzbar. Die Neuerungen, die mir am besten gefallen:

    • Tabbed Email: wie Tabbed Browsing und ich frage mich gerade wieso es das nicht schon immer gab?
    • Gruppierte Ordner: Ordner, die in mehreren Postfächern vorkommen können automatisch gruppiert werden, so dass man dann nur eine Inbox, nur einen Trash und nur einen Spam Ordner, etc hat. Das ist praktisch um einen Überblick über alle Konten zu bekommen
    • Verbesserte Suche: bei der ersten Installation ist Thunderbird 3.0 sehr damit beschäftigt einen Index über alle Mails aufzubauen. Bei einer Sucheingabe erhält man jetzt sofort ein paar Vorschläge und die Ergebnisse nach Relevanz oder Datum angezeigt. Zusätzlich gibt es noch eine Übersicht welche Kontakte und Ordner bei den Suchergebnissen eine Rolle spielen. Dazu noch ein hübscher Datumsgraph über die Suchergebnisse … nett
    • IMAP Anhänge werden endlich im Hintergrund heruntergeladen! Kein dreimalige Herunterladen von großen Anhängen mehr, sondern einfach per Drag&Drop irgendwo hinziehen und warten. Kein „Datei wird verwendet“ Geschmarri mehr … perfekt (und schade, dass es so lange gedauert hat, bis das jemand gefixt hat)
    • Automatische Archivfunktion: bisher habe ich meine Mails alle 3 Monate in lokale Ordner gesichert, jetzt scheint es dafür eine eigene Funktion zu geben (bin mir noch nicht sicher, ob man das genau so verwenden kann)

    Das neue Design ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig (musste erstmal wieder die Antworten und Allen Antworten Buttons in der Toolbar aktivieren) und einige Addons funktionieren auch noch nicht mit 3.0, aber sonst schaut die neue Version ziemlich gut aus. Danke an die fleißigen Entwickler!

  • Tagesthema.de – Ein Webprojekt mit Google App Engine

    Vor einiger Zeit hat mir Cappellmeister eine Idee vorgetragen, die eigentlich von Ibrahim Evsan kommt (in seinem Blog könnt ihr nachlesen was es genau damit auf sich hat und wie es dazu kam – Stichwort „3 Days to Market“). Und weil es nach Spaß und den guten alten Zeiten roch, habe ich spontan zugesagt.

    Tagesthema

    Tagesthema.de soll ein personalisierbarer Newsaggregator sein, der die Nachrichten (oder was auch immer) mit Twitter verknüpft. Klingt nach einer einfachen Sache und ja, es ist auch recht einfach mit vorhandenen Plugins und ein bisschen PHP/Javascript als WordPressaufsatz zu lösen, aber wir wollten es erweiterbar und flexibler als eine solche Lösung haben. So entschieden wir uns dafür es doch mal mit Google App Engine zu probieren.

    App Engine ist Googles Cloud Computing Service. Das heißt man baut dort eine Webanwendung und diese läuft nicht mehr wie üblich auf einzelnen Rechnern und wird bei Bedarf erweitert, sondern schon von Anfang an auf einer ganzen Rechnerfarm und wird automatisch skaliert. Das bedeutet einerseits, dass man bei einem großen Ansturm kaum Latenzen spürt, weil die Anwendung dann auf sehr vielen Rechnern verteilt läuft und andererseits, dass man bei geringerem Ansturm nicht all die Rechner bezahlen muss, die beim konventionellen Hosting dann unbenutzt mitlaufen würden.

    App Engine bietet aber nicht nur Vorteile, sondern auch ein paar Nachteile und Hürden. Ein großer Nachteil ist z.B. die fehlende Portabilität. Zwar gibt es mit AppScale ein Open Source Projekt, das versucht die App Engine Umgebung nachzubauen, aber im Wesentlichen ist man mit einer einmal geschriebenen Anwendung wohl auf unbestimmte Zeit bei Google Kunde und kann nicht einfach zu anderen Cloud Computing Anbietern wechseln. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn Google ist sehr preiswert und jeder kann dort auch vollkommen umsonst ein Projekt starten (die Quotas für kostenlose Apps liegen recht hoch).

    Hürden sind das Erlernen von Python (habe ich bis vor einer Woche noch nichts mit gemacht) und das Umdenken bei der Verwendung von Datenbanken. Bei Google gibt es nämlich keine relationale Datenbank (andere Cloud Computing Anbieter haben das mittlerweile im Programm), sondern nur ihr bekanntes BigTable. Damit gibt es keine JOINs zwischen mehreren Tabellen und es gibt Limits bei der Sortierung und Suche nach Datensätzen (keine Volltextsuche). Außerdem scheint es recht langsam bei Schreibzugriffen zu sein, weil hier die Daten auf mehrere Rechnerknoten verteilt werden. Auch das Lesen aus diesem Datastore ist nicht sehr flott. Aber auch dafür hat Google natürlich eine Lösung: Memcache. Wenn man cached was das Zeug hält, bekommt man auch eine sehr sehr gute Leistung hin. Ach ja, der Cache ist so unglaublich großzügig bemessen, man wäre verrückt ihn nicht zu verwenden … auch weil jeder aufwändige Datenbankaufruf ja wieder Geld kostet.

    Letztendlich ging es dann aber erstaunlich einfach die Idee mit und auf App Engine umzusetzen und ich bin wirklich zufrieden was wir (Bonsay ist für das Frontend verantwortlich, Cappellmeister für’s Vorantreiben, Design, Wünsche und Fehlerreports und ich – natürlich – für das Backend) nach einer kurzen Einlernphase in nur 3 Tagen hinbekommen haben. App Engine rockt! JQuery rockt! Und die ganzen Webdienste mit ihren APIs … nunja, letztendlich mussten – und müssen noch – wir viel selber machen, weil die Limits zu niedrig liegen. Sie rocken also nicht :-)

    Ich bin gespannt wie es weiter geht! Seit dem Launch am Mittwoch haben wir eigentlich nur auftretende Bugs gefixt und jetzt kommen Schritt für Schritt kleine Funktionen dazu. Als Spaß- & Lernprojekt nebenher ist das ein wunderbare Sache, denn seit dem Barcamp in München bin ich ziemlich heiß auf diese Cloud Computing Geschichte gewesen und kann es jetzt endlich mal ausprobieren. Bin sogar schon so weit zu überlegen mein Blog dorthin umzuziehen, aber leider gibt es noch kein Cloud WordPress in Python ;-)

    P.S.: Das Presse-, Blog- & Twitterecho zu www.tagesthema.de war übrigens überwältigend. Wow!

  • The Bro Code

    So verkauft man also Bücher … ich lese ein paar Tweets von EquilibriumBlog über #brocode, google danach und entdecke, dass es ein Buch ist und im Zusammenhang mit der Serie How I Met Your Mother steht. Letztere schaue ich noch nicht sehr lange und so ist mir der Bro Code nie aufgefallen, aber seht selbst:

    Hab mir das Buch sofort auf Amazon bestellt. Love it!

    „A bro will, in a timely manner, alert his bro to the existence of a girl fight.“
    „A Bro will, whenever possible, provide his Bro with protection.“
    „A bro should not „pop“ his collar.“
    „A bro should not wear a scarf without a jacket or coat.“
    „A bro should never „sip“ and alcoholic drink through a straw.“
    „A Bro may not speculate on the expected Bro / chick ratio of a party or venue without first disclosing the present-time observed ratio.“
    „Should a Bro be near to closing with a girl, his Bro shall do anything within his means to ensure the desired outcome, up to and including the seduction of said girl’s wildly unattractive cousin / friend / mother.“
    „Bros must make movies quotes as often as possible“
    „A bro must never distract another bro while playing Guitar Hero.“

    Bin gespannt was noch so in dem „Gesetzbuch“ zu finden ist :twisted:

  • Blogeinnahmen im Oktober 2009

    Es ist wieder einmal Anfang eines Monats und Zeit für einen kleinen Einnahmebericht dieses Blogs. Doch zunächst die üblichen Statistiken für den Oktober:

    • 38444 Besucher (-4,31%)
    • 42331 Besuche (-3,66%)
    • 50411 Seitenaufrufe (-6,33%)

    Trotz zusätzlichem Tag also ein leichtes Minus bei den Besucherzahlen. Da die Zahl der Feedleser sehr stark schwankt, weiß ich nicht ob es jetzt 513 oder doch nur 452 Leser sind. Fest steht nur der Durchschnitt und das waren im Oktober 501 Leser mit einem „Reach“ von 82 Lesern.

    Auf Twitter folgen mir nun 374 Personen (und Bots). Von dort kommt allerdings so gut wie kein Traffic, da ich dort nicht über Artikel von mir zwitschere. Zweimal habe ich das im Oktober allerdings gemacht und tatsächlich kamen jedes Mal an diesem Tag knapp 10 Leute vorbei. Wenn ich ein Bild mittels Twitpic dort poste, haben diese in der Regel deutlich mehr Views … seltsam ;-)

    Die Einnahmen

    Erstaunlicherweise hat Adsense letzten Monat sehr stark angezogen und über Trigami kamen auch zwei Schreibmöglichkeiten zustande. Die restlichen Quellen sind wie üblich nicht wirklich nennenswert und sorgen nur für Bezahlung des ein oder anderen Abendessens/Cocktails/Kinobesuchs:

    JahreseinnahmenMacht am Ende eine Summe von 331 € der Ausgaben von um die 8 € für das Hosting gegenüberstehen. Die Einnahmen von Contaxe sind reine Referrererträge (hat jemand Erfahrung damit, wenn man es wirklich einsetzt? Bei meinen Referrern scheint es ja gut zu funktionieren) und was mit Amazon los ist kann ich nicht wirklich sagen. Ich hatte dort mal eine Weile lang monatlich über 100 € an Einnahmen, aber die Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Layer-Ads habe werde ich diesen Monat auch nicht mehr benutzen, denn die Auszahlungen hängen dort massiv hinterher (Auszahlungsanfragen seit Juni sind immer noch nicht bearbeitet worden und wir haben jetzt November … Layer-Ads schuldet mir für den Zeitraum nun schon 157,55 €) und darauf habe ich keine Lust mehr.

    Das war’s erstmal und nun noch eine kleine Aufforderung. Letzten Monat schrieb ich noch etwas von Direktvertrieb von Werbung. Ich habe mich damit noch nicht weiter beschäftigt, habe aber vor 125×125 „Bannerchen“ rechts oben in der Seitenleiste anzubieten. Ich gehe davon aus, dass das Interesse am Anfang nahezu null sein wird und würde den Bereich deshalb gerne mit Werbung für eure Blogs füllen. Wenn ihr also eine Werbegrafik in diesem Format habt, dann ab in die Kommentare damit und ich werde sie mit in den Pool schmeißen. Bin ja etwas skeptisch, ob solche Werbung bei mir den Zielseiten überhaupt nennenswerten Traffic bringt … deshalb ausprobieren ;-)

  • R.I.P. Geocities

    geocities
    (Screenshot mit MS Paint erstellt und verkleinert)

    XKCD erinnert an viele gute Jahre mit Geocities, einem kostenlosen Webspace Anbieter aus der Dotcom-Bubble-Zeit. Hatten wir dort irgendwann mal nicht alle so eine blinkenden Comic Sans Webseite?

    Jetzt ist’s weg *schnief* und Yahoo hatte dafür mal knapp 3,6 Milliarden Dollar – sagte ich Bubble? – ausgegeben … 360 Millionen Dollar pro Jahr Besitz ;-)

  • Kleiner Bericht vom Barcamp München (2009)

    Am Freitag Abend habe ich mich mit Bonsay (@andiweiss) auf dem Beifahrersitz auf den Weg nach München gemacht um zusammen mit dem Cappellmeister (@Cappellmeister) – wie schon geschrieben – auf’s dortige Barcamp zu begeben. Ein Barcamp ist eine offene, partizipative Unkonferenz, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt wird, wie Wikipedia schreibt und das trifft ziemlich genau zu. Nach einem ordentlichen Frühstück und einer Runde Tetris (siehe Video unten) stellten sich am Samstag erstmal alle Teilnehmer selbst vor (ein paar kannte man ja schon von der Warm-Up Party abends zuvor in der Keksdose/Neuraum) und dann wurden Sessions vorgestellt und je nach Interesse auf die vorhandenen Räume verteilt.

    Samstag

    Meine erste Session war in einem viel zu kleinen Raum zusammen mit Björn Negelmann: Webtrends 2010. Ich fand es sehr aufschlussreich was andere für kommende Trends halten und Björn hat es auch nochmal ganz gut auf seinem Blog zusammengefasst.

    Danach war im gleichen Raum mit deutlich weniger Teilnehmern eine Session von Jan Schenk, der Cloud Computing nach Art von Microsoft vorstellte. Was er über Azure zu erzählen hatte fand ich sehr interessant (besonders die relationale Datenbank in der Cloud) und bei den Zuhörern gab es auch einige, die Erfahrungen hatten und interessantes zu sagen hatten. Super.

    Nach dem kurzen Mittagessen folgte in meinem Programm eine Augmented Ajax Session. Eine viel versprechende Idee wurde vorgestellt um mit „Quasi-Screenscraping“ eigene Apps für Handys zu bauen. Nicht sehr überzeugend, aber mit der Fragmentierung im Markt der mobilen Endgeräte wird man nicht drumherum kommen irgendetwas für einfachere Portierungen zu benutzen. Java auf den Handys ist ja gradios gescheitert … jetzt versuche es Frameworks wie PhoneGap oder Titanium, aber auch Flash hat vor ein paar Tagen ja verkündet Flash auf jedem Gerät zu unterstützen und über Umwege sogar auf dem iPhone.

    In der nachfolgenden Session über Android erfuhr ich zwar einiges über diese mobile Plattform, aber nicht viel neues. Ebenso bei dem Vortrag über Google Apps danach. Aber vielleicht war ich auch einfach nicht mehr aufnahmefähig nachdem wir nachts zuvor nur 4 Stunden Schlaf hatten ;-)

    Trotzdem haben wir uns nochmal gemeinsam in die Usability Session von Florian Bailey gehockt um zuzuschauen wie einige Webseiten auseinander genommen wurden. Interessant.

    Abends gab es dann noch Chili und jede Menge Bier in der Niederlassung, einer ziemlich geekigen Bar im Zentrum (Wlanpasswort Zensursula *g*). Überhaupt alles sehr nerdfreundlich, denn im Neuraum am Tag zuvor gab es auch Wlan, wenn man im gigantischen Keller schon keinen normalen GSM/UMTS Empfang mehr hatte. Wie auch immer, von den Lovecoaches habe ich dann doch noch ein Poken bekommen/gewonnen und sind gen Bett aufgebrochen, jedoch nicht bevor wir Bonsay noch von Twitter und Facebook überzeugen konnten. Ha! Willkommen in der Social Media Falle :D

    Sonntag

    Am zweiten Tag war dann doch deutlich weniger auf dem Barcamp los. Von den knapp 200 Teilnehmern von Samstag blieben vielleicht noch gefühlte 60-70% übrig.

    Meine erste Session war eine Versammlung von Menschen, die das unfaire Verfahren Denic betreffend der Vergabe von 1-2 stelligen Domains am Freitag, verhindern wollte und immer noch will. Zwar klingt FCFS zunächst ganz nett, aber letztendlich werden bereits jetzt unheimlich hohe Summen geboten um die Wunschdomain möglichst früh und sicher registrieren zu können. Das ist aber nirgends garantiert und natürlich werden sich die Registrare die guten Domains auch selbst schnappen, denn es gibt ja nur 1332 Stück (plus Zahlendomains beliebiger Länge und KFZ-Kennzeichen). Sprich, das Verfahren ist unfair und ich rechne damit jeder Zeit von einer einstweiligen Verfügung zu hören, weil sich eine große Firma benachteiligt fühlt. Warum will die Denic diese wenigen Domains nicht gleich selbst versteigern und das ganze für wohltätige Zwecke spenden? Das Geld wird doch eh ausgegeben werden und jetzt bekommen es raffgierige Domaingrabber Kumpels von Registraren und Domainbörsen mit vier Buchstaben :( #stopdenic


    (Udo Vetter anzurufen hat nicht ganz geklappt, an einem Sonntag ist es aber auch nicht wirklich wahrscheinlich, dass man jemanden per Telefon erreicht)

    Danach habe ich mir eine Session über die 7 Todsünden von Startups von Peter Wittmann und Andreas Cappell angehört. Sehr interessant was man für offensichtliche Dinge falsch machen kann.

    Dort lagen und standen dann auch noch ziemlich seltsame Kümmelschokolade und Chililikör von diversen Customizern zum Probieren herum. Faszinierend und mir war nicht ganz klar wie viele „ich-stell-dir-zusammen-was-du-willst-Anbieter“ es mittlerweile gibt. Wow …

    Nach dem Mittagessen und ein bisschen Netzwerking habe ich noch Oliver Gassner beim Zerpflücken von Bloglayouts zugeschaut und durfte darauf folgend einer hochinteressante Session über die Erfahrungen mit Cloudcomputing bei Amazon (EC2, S3) und Google (Appengine) von Bastian Stein (zehn.de, Chip) beiwohnen. Fand ich super!

    Um 16 Uhr folgte eine lange Feedback Session aller Teilnehmer. Kleinigkeiten wurden angemerkt und wegen der hohen Noshow-Quote (375 angemeldet und knapp 200 kamen dann wirklich) philosophiert, ob man nun Geld für ein Barcamp nehmen sollte. Viel spannender fand ich den Vorschlag, dass Neulinge einen Althasen-„Paten“ an die Seite gestellt bekommen, der sie quasi zum Barcamp mitnimmt. Mal sehen …

    Fazit

    Ich fand das ganze absolut genial und hätte auch nicht erwartet, dass dort so viele normale Menschen auftauchen … gut, wenn man ständiges Twittern noch als normal bezeichnen kann. Denn das war dort neben den vielen Laptops/Macbooks Volkssport Nummer 1 … obwohl ich nicht weiß, ob dort nicht auch nur getwittert und gebloggt wurde. Eins ist auf jeden Fall klar: Barcamp Besucher haben größtenteils ein iPhone oder irgendein Androidhandy. Wenn nicht (5% der Fälle), dann zumindest ein Nokia oder Windows Mobile Gerät mit dem man ähnliches anstellen kann. Keine offen gezeigten Blackberries oder stinknormalen Handys :D

    Man sieht sich auf dem Barcamp Nürnberg im Februar!

  • Barcamp verfolgen?

    Auf Twitter: #bcmuc / #bcmuc09 und www.twitter.com/sebbi
    Qik vielleicht: www.qik.com/sebbi

    Und Youtube irgendwie youtube.com/Sebbilein oder so

    Und hier auf dem Blog so lange der Akku hält …

    Ah ja, es gibt hier nen Tesla Laden :)

  • Cortado – Hosted Exchange für das iPhone/Alle

    [Trigami-Review]

    Seit Version 2.0 des iPhone Betriebssystem kann das Handy auch mit Exchange Servern umgehen und so Emails, Kontakte und Kalender mit dem Quasi-Unternehmensstandard abgleichen. Leider sind Exchange Lizenzen nicht gerade preiswert und so ist es oft günstiger einen Hosted Exchange Server zu mieten. Den teilt man sich dann zwar mit anderen, aber so sinken natürlich auch die Kosten.

    Ein solcher Anbieter ist Cortado. Unter anderem gibt es dort eine kostenlose 30-Tage Testversion eines Exchange Accounts mit 2 GB Speicher, so dass man es auch einfach mal so ausprobieren kann. Den Account kann man übrigens auch auf einer speziell für das iPhone optimierten Webseite einrichten. Dort wird dann auch erklärt was man in den Einstellungen eingeben muss damit man sofort auf dem iPhone mit Exchange loslegen kann.

    Einrichtung

    Leider benutze ich auf dem iPhone schon einen Exchange Account und habe beim Testen feststellen müssen, dass man keinen weiteren Account eintragen kann. Aber Exchange wäre nicht Exchange, wenn man es nicht von so ziemlich jedem Gerät aus benutzen könnte. So habe ich es auf einem HTC Touch Diamond 2 ausprobiert. Wie erwartet synchronisieren sich Kontakte, Mails und auch alle Kalendereinträge vom Server auf das Testgerät. Danach sind dann alle Änderungen in diesen Bereichen auch auf dem Server gesichert und jeder neue Eintrag wird sofort auf das Handy gepusht.

    Cortado @ HTC

    Dazu gibt es bei Cortado dann noch eine Outlook bzw. Entourage Lizenz beim Anmelden, so dass man den Account auch auf dem PC oder Mac mit diesem Programm testen kann. Alternativ geht natürlich auch der Zugang per Outlook Webaccess ohne Probleme. Überhaupt gab es beim Einrichten und Testen keine Probleme. Das ist nicht unbedingt dem Anbieter zuzuschreiben, aber ist doch schön, wenn Microsoft Produkte auch mal einfach so funktionieren ;-)

    Hat man Gefallen an dem Angebot gefunden, kann man nach den 30 Testtagen den Account nur noch gegen Bares weiterführen. Von einem kostenlosen Einstiegsaccount (20 MB und nur Imap Push) bis zum Business-Plus Account für 9,98 € im Monat mit allem drum und dran ist alles dabei.

    Ob sich das lohnt muss jeder selbst entscheiden. Für mich lohnt es sich nicht, da man mittlerweile vollkommen kostenlos mit Gmail ebenfalls über das Exchange Protokoll synchronisieren kann. Für Privates (ich nutze es nur für den Kalender und Kontakte, nicht für Mails) ist das vollkommen ausreichend, wenn man keine Google-weiß-alles-über-mich Paranoia hat. Sonst muss das Cortado Angebot dann natürlich auch noch gegen den Mobile Me Service von Apple selbst konkurrieren, der 79 € im Jahr kostet. Das kann es mit den mittleren Angeboten auf jeden Fall!

    Benutzt von euch jemand Exchange auf dem iPhone oder einem anderen Handy? Wenn ja, mit welchem Anbieter?