So toll M-net als Telefonprovider auch ist, in ihrem aktuellen Newsletter übertreiben sie es ein bisschen. Als es in Baiersdorf so heftig geregnet hat ist nämlich gleich ein Techniker hingefahren und hat für Notstrom beim dortigen Hauptverteiler gesorgt. Natürlich ist des Stromnetz tatsächlich zusammengebrochen, aber zumindest M-net Kunden konnten noch telefonieren. Theoretisch!
In der Realität besitzt aber doch wohl kein Mensch mehr ein Telefon, das aus dem Telefonnetz gespeist wird, oder? Aber schön, so ist wenigstens in Kleinseebach (wir hängen auch an dem Verteiler) das Telefonieren kein Problem gewesen. Meine Helden! :/
Vor knapp 3 Jahren bin ich mal mit GPS und einem WLAN-fähigen Gerät durch Möhrendorf und Erlangen gefahren um die Funknetze, die von der Straße aus erreichbar sind zu kartographieren. Damals waren noch knapp über 40% der Accesspoints unverschlüsselt.
Macht man so etwas eigentlich noch? Einfach durch die Gegend fahren und Karten davon malen? Jedenfalls gibt es jetzt kleine, handliche Geräte mit GPS und WLAN schon eingebaut (PocketPCs mit der Software WiFiFoFum) und immer noch den Dienst GPS Visualizer mit dem man hübsche Karten davon zeichnen lassen kann.
Gestern habe ich also bei einer Fahrt durch Erlangen keine ganz so lange, aber stellenweise eine ziemlich ähnliche Strecke wie vor besagten 3 Jahren zurückgelegt. Fast alle von der Straße empfangbaren Netze sind mittlerweile verschlüsselt, aber es findet sich doch immer noch das eine oder andere offene Netz und auch die angezeigte WEP-Verschlüsselung ist keineswegs unknackbar. Von daher … Erlangen ist ein einziger Hotspot mit WLAN an jeder Ecke :twisted:
Wer findet den schönsten Namen?
(Um die Daten per Google Maps zu sehen, einfach auf’s Bild klicken. Grün ist offen, rot bedeutet verschlüsselt …)
P.S.: Witzigerweise erscheint unser eigenes Netz (wer errät es?) nicht an der richtigen Stelle. Vermutlich wegen einem falschen GPS-fix beim Start der Fahrt … wer weiß. Ach ja, für Google Earth gibt’s hier auch noch die KML-Datei von der Fahrt.
Ist es nicht erstaunlich, dass die Strahlung von sich bewegenden Atomhaufen per komplizierter Übertragungstechnik durch Elektronen und andere Atome wieder auf andere Atomhaufen trifft und wir das Fernsehen nennen? Was hat sich das Universum dabei gedacht? Vermutlich ebenso wenig wie der Erfinder von Lego … der wusste ja auch nicht vorher, was Kinder damit bauen würden.
Letztendlich ist das schon schwer faszinierend wie das, was wir sind, so zufällig entstehen konnte. Irgendwo lag hier mal ein Buch über das „Spiel des Lebens“ herum. Bei diesem Spiel werden Zellen simuliert, die durch sehr einfache Regeln entweder sterben, weiterleben oder geboren werden. Ich habe mir damals auch schon die Frage gestellt, ob bei einer zufälligen Verteilung von Zellen über ein genügend großes Spielbrett irgendwo vielleicht nicht doch etwas „lebendiges“ entstehen könnte. In der Tat gibt es bei diesem Spiel ja gewisse Strukturen mit Funktionen, auch komplexeres. Die meisten davon vom Menschen erschaffen, aber grundsätzlich auch durch Zufall möglich … nur geht’s auch größer?
Wie dem auch sei. Wir sind eine 3D-Version dieses Spiels und ist es nicht großartig, dass wir auf einem Teil des Spielbrettes leben, auf dem der Zufall für mehr als nur Gleiter, Puffer und Kanonen gesorgt hat. Einen schönen guten Morgen verehrte Atomhau … äh … Leser ;-)
Ich sehe das mal indirekt als weiteren Beweis an, dass sich im Internet alles nur um Porn dreht. Entweder das oder die Suchmaschinen ignorieren meine 2140 anderen Artikel. Hier jedenfalls, die Top 10 der Nicht-Porn-Suchbegriffe im Juli:
tower defense (957 Besuche)
visual earth (444 Besuche)
abora 3 (203 Besuche)
klimaschwindel (191 Besuche)
inhärent (166 Besuche)
stihl kalender (155 Besuche)
harry potter and the deathly hallows (147 Besuche)
sat 1 (128 Besuche)
sat1 frequenzwechsel (124 Besuche)
dieter bohlen (115 Besuche)
Macht zusammen 2630 Besuche … die Top 3 der Porn-Suchbegriffe haben insgesamt zu 31372 Besuchen geführt. Komisch, oder? Normaler Blogcontent wird vollkommen überbewertet …
Hab nach ein paar Wochen mal wieder bei dem Schilfschiff nachgeschaut, ob sie immer noch im Kreis fahren und sie fahren tatsächlich nicht mehr Zickzack, sondern stattdessen ziemlich flott Richtung Azoren. Sogar an den Bermudas sind sie mittlerweile vorbei! Wie man auf dem Bild sehen kann, haben sie jetzt schon fast ein Drittel der Strecke zurückgelegt. Top!
Wer auch immer ihr Tagebuch schreibt sollte allerdings dringend etwas an seinem/ihrem Schreibstil ändern. Was bringt es denn dauernd darüber zu schreiben was für „Verlierer“ ein paar Leute sind, die über euer Experiment schreiben? Zeigt lieber Bilder, Wetterkarten und detailliertere Berichte über das Leben an Bord. Halten die Wasservorräte? Wie hoch ist der Sonnencreme-Verbrauch? Sonst ist es reichlich unspannend die Reise zu verfolgen und ich schau dann halt mal wieder erst in 2-3 Wochen vorbei. Und warum gibt es keinen Feed? Das Experiment ist zwar steinzeitlich, deswegen muss es die Webseite aber doch nicht auch sein, oder?
Nach wie vor bin ich bei Google nicht mehr für meinen vollen Namen bzw. den Namen des Blogs oder auch einfach nur „Sebbi“ auf dem ersten Platz zu finden. Da es die größte Suchmaschine in Deutschland ist nervt mich das schon ein klein wenig.
Ab und zu ist es zwar kurzzeitig wieder korrekt, aber einen Tag später stehen dann wieder lauter Verzeichnisdienste, die mein Blog gelistet haben, Kommentare auf anderen Blogs oder Stayfriends ganz oben. Und dann scheinen einige Artikel auch überhaupt nicht mehr im Index vorzukommen, denn wenn ich in meiner Suche hier rechts oben den Titel einiger Artikel angebe, dann „findet“ Google auf meiner Seite dazu nur andere Artikel die darauf verweisen. Das ist blöd.
Irgendwas stimmt nicht mit dir, Google! Fix your algorithm, oder so …
So und nu? Wenn Google mich also weiterhin verarscht, sollte man dann von der Nutzung ihrer Dienste Abstand nehmen? Wenn schon die Suchmaschine so seltsames ausspuckt, dann können die Adsense-Anzeigen ja wohl auch nicht mehr die treffendsten sein. Anderes Werbenetzwerk? Die Googlesuche auf meiner Seite fliegt jedenfalls über kurz oder lang garantiert wieder raus, wenn sie keine gescheiten Ergebnisse liefern kann.
Gestern am Baiersdorfer Baggersee liegend stellte sich die große Lebenssinnfrage und zwar: wie viele Anschläge pro Minute schaffst du eigentlich? Gefühlte unendlich? Ich lag mit meiner Schätzung jedenfalls gründlich daneben ;-)
Gerade habe ich es mal auf TyperA.tk getestet. Dort gibt es ein kleines Javaspiel bei dem man seine Sprache wählt (German, Sentences, 2 min) und dann einfach drauf lostippt. Ergebnis:
Your score: 346 keys per minute ~ 69 words per minute
Language/mode: de
Ranking: That was fast – you can still improve, though.
Comparison: 21% of registered TyperA users using this language have typed a better result; 79% have a lower or equal result.
Bin also immerhin im oberen Drittel der Tastaturquäler und das obwohl ich im Prinzip immer noch nur 5 von 10 Fingern verwende … you can still improve, though …