Sebbis Blog

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  • Kleines Zwischenfazit zu Seat Me Right

    Der kleine „Aprilscherz“ einer Toilettensuchmaschine namens Seat Me Right war bzw. ist immer noch ein interessantes Experiment. Zwar gibt es mit Lootogo bereits eine sehr umfangreiche Toilettensuche für Deutschland, die auch weniger öffentliche Toiletten mit erstaunlich vielen Bewertungen auflistet, aber es war ja nicht das Ziel irgendetwas übermäßig nützliches auf die Beine zu stellen.

    Also mal ein kleines Zwischenfazit:

    • Zunächst waren nur öffentliche Toiletten in Deutschland findbar … knapp über 5000
    • Derzeit lade ich langsam die restlichen Toiletten dieser Welt hoch. Wird wohl noch ein paar Stunden dauern, aber dann sind es die knapp über 28000, die man aus den OpenStreetMap Daten extrahieren kann
    • Erstaunlicherweise funktioniert auch Streetview hervorragend
    • 22 Tweets und 4 Likes (liebe Leser, wäre toll wenn ihr mal kurz draufdrücken könntet *g*)
    • 65 Besucher bisher, die 35 Mal nach einem bestimmten Ort gesucht haben und 14 Mal die „Magie“ verwendet haben
    • 1 Besucher hat seine Mailadresse eingetragen um benachrichtigt zu werden … ich! ;-)
    • 5 Follower auf Twitter
    • Noch 0 Besucher von Suchmaschinen

    Mission accomplished. Der Link ist draußen und wird sobald die wirkliche Funktionalität halbwegs verfügbar ist nicht ganz so frisch sein. Und wer weiß, vielleicht hilft’s ja doch irgendwem in der Zwischenzeit die öffentlichen Toiletten dieser Welt finden zu können ;-)

  • Preise pro Gigabyte

    Die Preise für ein Gigabyte Speicher unterliegen einem stetigen Verfall … hier der Stand heute.

    Alle Angaben in Euro pro Gigabyte und mit Angabe der jeweils günstigsten Größe:

    • DVD+R 4,7 GB: ab 0,017
    • 3,5″ Festplatten 2000 GB: ab 0,031
    • Bluray 25 GB: ab 0,035
    • 2,5″ Festplatten 1000 GB: ab 0,070
    • Bluray 50 GB: ab 0,115
    • SDHC Karten 16 GB: ab 0,82
    • Solid State Disks 180 GB: ab 1,32
    • Compact Flash 32 GB: ab 1,42

    Merkt ihr was? Nur die relativ winzigen DVDs schlagen Festplattenpreise. Optische Scheiben haben keine Zukunft.

  • Led Lenser M14 Review – Teil 2

    [Trigami-Review]

    Heute gibt es einen kleinen Nachschlag zum Review der LED Taschenlampe M14 (Led Lenser) in Form eines Auspackvideos. Eigentlich wollte ich mein Teleskop auspacken und euch auf eine kleine Sternensession mitnehmen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt und bei einer Erkältung ist nächtliches Frösteln ja auch nicht unbedingt förderlich :/

    Kurz und knapp (ich bitte um Entschuldigung für die teils nasale Stimme):
    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=PSrKCBvrR8w

    Wie im Hauptartikel schon geschrieben/gesagt wird allerlei Zubehör mitgeliefert und ich zeige auch noch einmal wie das Fokussystem funktioniert und das Batteriefach aussieht. Für dieses Modell braucht man 4 AA Batterien oder Akkus und los kann es gehen.

    Die Kaufempfehlung (oder Aufforderung) am Schluss ist durchaus ernst gemeint. Bisher war ich mit allen getesteten Led Lenser Lampen immer höchst zufrieden. Jede hat sicher ihren ganz speziellen Einsatzzweck, aber dennoch sind sie alle eigentlich gleich … gleich gut. Über die Jahre gab es immer mehr Lichtprogramme und auch Unterstützung von Akkus als sinnvolle Weiterentwicklungen dazu … wenn es so weiter geht, sind wir nicht mehr weit von Lichtschwertern entfernt ;-)

    Weitere Links

    Jetzt zum Produkt

  • Led Lenser M14 im Videoreview

    [Trigami-Review]

    Vor ziemlich genau 2 Jahren durfte ich zum ersten mal eine Taschenlampe (die X21) von Led Lenser bzw. Zweibrueder Optoelectronics testen und wurde seitdem immer wieder für solche Reviews angenommen. Heute soll es um das Modell M14 gehen.

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=GVkaKEpmcG4

    Wie schon beim Test der M7R gibt es eigentlich nicht viel neues im Vergleich zur M7 (Review) zu berichten. Wie ihr kleineres Schwestermodell verfügt die M14 über 8 Lichtfunktionen (Boost, Morse, Power, Low Power, Strobe, Dim, Blink und SOS) und kann mittels ausgeklügelter Schaltknopfsequenzen zwischen den verschiedenen Lichtprogrammen Easy (nur an/aus), Professional (alle Funktionen) und Defense (an/aus/Strobe) umschalten.

    Desweiteren gibt es ebenso die Möglichkeit zwischen den zwei Energiespar Modi „Constant Current“ und „Energy Saving“ umzuschalten (Smart Light Technology). Im ersteren bleibt die Taschenlampe weitgehend gleich hell, während im zweiten Modus früher die Leuchtstärke zurückgenommen wird um Strom zu sparen.

    Und wie üblich kann man durch Vor- und zurückschieben des Kopfes der Led Lenser den Lichtkegel fokussieren (Advanced Focus System) … was ist nun also neu? Kurz gesagt, die M14 verwendet statt AAA Batterien 4 normale AA/Walkmen Batterien bzw. natürlich auch Akkus. Das macht sie dicker und unhandlicher, sorgt allerdings für eine Leuchtdauer von bis zu 96 Stunden. Respekt.

    Fotos

    Eine kleine Übersicht über das mitgelieferte Zubehör:

    Fazit

    Die LED-Leuchte namens M14 aus dem Hause Led Lenser ist ein gelungenes Produkt, aber leider nicht meine perfekte Taschenlampe. Diesen Platz behält nach wie vor die M7R, da sie handlicher ist und kein leises Dimmer-Fiepen (siehe Videoreview) zu hören ist. Aber wer eine längere Leuchtdauer mit handelsüblichen Batterien benötigt, für den dürfte die M14 perfekt sein. Ihr Preis liegt momentan bei um die 120 €.

    Links

    Jetzt zum Produkt

    Update:
    Ein kleines Nachtragsreview mit Auspackvideo in einem separaten Blogartikel.

  • Watson Practice Round

    Ich. Muss. Bloggen. ;-)

    Im folgenden Video seht ihr die Proberunde von Watson (IBM-Rechner) für ihren Jeopardy-Versuch. Menschen haben scheinbar noch eine Chance, aber wow … ein Computer, der diese Antworten versteht und korrekte Fragen stellt?! WTF!

    httpvh://www.youtube.com/watch?v=12rNbGf2Wwo

  • Mondfinsternis im Zeitraffer

    Heute Morgen gab es eine totale Mondfinsternis zwischen 6 und 10 Uhr zu sehen … naja, dort wo eben nicht die Sonne schien und Wolken vor dem Mond hingen … wie das aussah hier im Zeitraffer:

    AWESOME!

    Nächste in Europa sichtbare ist übrigens am 15. Juni mit Höhepunkt ca. 22 Uhr oder so … wer macht mit und produziert mit mir auch so ein Video? Brauche ja nur eine Digicam-Halterung am Teleskop und muss halt einige Stunden nachführen … kein Problem ;-)

  • Große Zahlen und fleißige Bieber

    1, 2, 1 Million, 1 Trillion, 1 Vigintillion, 1 Googolplex, 1 Googolplex + 1, usw … das Spiel „nenne die größte Zahl“ kann man beliebig fortsetzen. Ein ziemlich geiler Artikel über große Zahlen findet sich hier und hat mich die letzten paar Minuten beschäftigt. Gute Lektüre und jetzt weiß ich endlich was ich auf so einen Zettel (nenne die größte Zahl, die dir einfällt) schreiben würde. Aber was jetzt noch weiß … fleißige Bieber Zahlen sind arschensriesig! So riesig, dass ich für die Erklärung ein Zitat brauche:

    His idea was simple. Just as we can classify words by how many letters they contain, we can classify Turing machines by how many rules they have in the tape head. Some machines have only one rule, others have two rules, still others have three rules, and so on. But for each fixed whole number N, just as there are only finitely many words with N letters, so too are there only finitely many machines with N rules. Among these machines, some halt and others run forever when started on a blank tape. Of the ones that halt, asked Rado, what’s the maximum number of steps that any machine takes before it halts? (Actually, Rado asked mainly about the maximum number of symbols any machine can write on the tape before halting. But the maximum number of steps, which Rado called S(n), has the same basic properties and is easier to reason about.)

    Rado called this maximum the Nth „Busy Beaver“ number. (Ah yes, the early 1960’s were a more innocent age.) He visualized each Turing machine as a beaver bustling busily along the tape, writing and erasing symbols. The challenge, then, is to find the busiest beaver with exactly N rules, albeit not an infinitely busy one. We can interpret this challenge as one of finding the „most complicated“ computer program N bits long: the one that does the most amount of stuff, but not an infinite amount.

    Die Zahlen werden scheinbar schnell sehr groß … zu schnell. 1, 6, 21, 107 und die fünfte kennt man noch gar nicht (ist aber mindestens 47176870), die sechste Zahl ist schon astronomisch. Tjo … Anwendungsbeispiele? Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe könnte man damit einige Probleme lösen. Denn eine Turingmaschine kann ja praktisch alles, außer feststellen ob sie anhält oder nicht. Wenn man jetzt also ein Problem mit nur 4 Befehlen auf so einem Band formulieren würde, dann wüsste man nach 107 Schritten, ob das Problem eine Lösung hat (Programm hält) oder nicht (Programm läuft unendlich lange weiter). Ziemlich praktisch. Jetzt bräuchte man eben nur die weiteren Bieberzahlen und könnte so einige wirklich harte Nüsse knacken … zumindest theoretisch, denn schon die sechste Zahl ist zu groß um eine Turingmaschine wirklich so lange laufen zu lassen nur um das als Beweis für irgendwas zu verwenden.

    So habe ich es verstanden und dass es arschensriesige Zahlen sind um die er hier geht und sie die Zahlen der Ackermannfunktion locker in die Tasche stecken. Deshalb steht auf meinem Zettel BB(999999999999) … und ja, ich erwarte jetzt Kommentare mit noch größeren Zahlen und ohne auf „deins +1“ oder Unendlichkeiten zurückzugreifen! Go!

  • IBM vs. Jeopardy!

    1997 schlug ein IBM Rechner den damaligen Schachweltmeister Garry Kasparov, 2011 will IBM die beiden erfolgreichsten Jeopardy! Spieler schlagen. Mit einem Rechner, der die zum Teil ziemlich trickreichen Fragen verstehen können soll und keine Verbindung zum Internet hat … also selbst die Antwort finden muss.

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=FC3IryWr4c8

    Awesome! Vielleicht verstehen uns Computer in den nächsten 10 Jahren ja doch noch halbwegs ;-)

  • Philips Aurea/Ambilight im Selbstbau

    Da ich schon länger nichts mehr gebloggt habe hier ein bisschen Brainstorming zu einem kleinen Nebenprojekt in der Hoffnung vielleicht ein bisschen Input von euch Lesern zu bekommen.

    Worum es geht? Vereinfacht gesagt um bunte Lichter rund um den Fernseher herum. Philips nennt das Ambilight bzw. Aurea, die VDR-Community Atmolight. Da es hier um Selbstbauen geht, geht es also um letzteres und weil es langweilig wäre das normale Ambilight mit nur wenigen Kanälen nachzubauen (selbst Philips kann inzwischen mehr), sollen es am Ende 20 Kanäle sein (4 für die Seiten und 6 jeweils oben und unten). Mit etwas weniger Kanälen sähe das dann z.B. so aus:

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=wucHv8NKOqw

    Schon nicht schlecht, oder?

    Was ich schon erledigt habe:

    • Steuerplatine bestellt = ein kleiner Atmel mit USB-Ansteuerung und Bootloader
    • LED-Streifen bestellt = 5 Meter mit 300 RGB Leds drauf

    Was noch fehlt? Eine Idee für den Schaltplan der LED-Ansteuerung. Von den diversen VDR-Projekten her habe ich zwar einige Ideen, allerdings verstand ich so manches nicht. Ein paar Forenstunden später denke ich, dass ich langsam weiß was man benötigt. So wie ich das sehe bleiben zwei Alternativen übrig …

    1. Der Atmel erzeugt PWM für 64 Kanäle (3 Kanäle pro RGB-LED Gruppe nötig) und schreibt die Werte in 8 8-bit Schieberegister mit entsprechenden Ausgängen. Diese treiben dann über jeweils einen ULN2803 (Darlington Transistor Array) die LEDs
    2. Der Atmel ist nur für Kommunikation zuständig und setzt über SPI bei 4 TLC5940s (fancy constant-current sink LED-Driver) die entsprechenden Helligkeiten. Diese kümmern sich dann um den PWM-Kram und steuern wieder die ULN2803s an

    Letztere Lösung klingt eleganter, allerdings braucht es hier noch Pullups an den Ausgängen des TLC und vielleicht Inverter (mir ist nicht ganz klar, wieso die VDR-Leute hier welche verwendet haben). Das erhöht die Bauteilezahl ungemein und da ich vorhabe das ganze nicht auf winzigen Platinen mit SMD zu bewerkstelligen, wird das ganze so vielleicht zu groß werden ;-)

    Die erste Lösung – so sie denn so funktioniert – hätte den Charm einer recht überschaubaren Zahl von Bauteilen, aber eben den Nachteil, dass der Prozessor auch die PWM in Software erzeugen müsste. Experimente werden zeigen wie flott und mit wie vielen Stufen das dann klappt, denn ich werde es erstmal so probieren.

    Mehr dazu in den nächsten Wochen. Meinungen? Ratschläge?

    P.S.: Die LEDs sind scheinbar für 12V ausgelegt und schlucken insgesamt 6 Ampere. Deshalb geht es leider nicht ohne die ULN2803s. Aber falls jemand eine Idee hat, nur her damit … ganz toll wäre z.B. die Teilenummer eines Bauteils, das LEDs treiben kann und pro Kanal 250mA (also 12 20mA LEDs) verkraftet … im Endeffekt also einen TLC5940 mit 4A (16 Kanäle a 250mA) statt 120mA. Gibt es so was? ;-)

    P.P.S.: Wie um Himmels Willen wird man Herr der Kabelsalats hinter dem Fernseher, wenn man 20 mal je 4 Kabel zu den LEDs legen muss? 80 Drähte … yeah … da freu ich mich :D

    P.P.S.: Ob es was bringen würde die LEDs zu multiplexen? Das verringert doch die Helligkeit, oder? Aber würde den Kabelsalat drastisch reduzieren. Hmm …

  • Slayer-Weihnachtsdeko

    Wie es bei Spreeblick schon geschrieben steht: watch it while you can! Die Copyrightmafia wird es sicher schnell abschalten …

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=8o4lYHiG5jw