Sebbis Blog

Kategorie: Sebbi

Was mich bewegt

  • Ich war gestern Skifahren … yeah!

    Sch(n)ee war’s … die Idee nach der Nerdnite (war ok, kann man wieder machen, ich glaube Februar oder so ist geplant), Immergut Rocken und ein wenig Schlaf zum Skifahren zu düsen kam uns spontan und hat sich gelohnt ;-)

    Pröller/Sankt Englmar im Bayrischen Wald hatte mit 2 Liften geöffnet und die Pisten waren doch überraschend lang. Nicht schlecht für so einen Kurztrip, den nur die – gestern – sehr hohen Dieselpreise ein wenig getrübt haben …

  • Wortsammlung: dedizierte Exegese

    Wieder mal was für die Wortsammlungauf netzpolitik.org las ich heute den Ausdruck „dedizierte Exegese“ und musste innerlich lachen ob der abgehobenen Ausdrucksweise. Ja, es kam mir abgehoben vor, weil ich nicht wusste was Exegese heißen soll. Aber auch nachdem ich die Bedeutung ergoogelt habe, ändert sich nichts am innerlichen Lachanfall ;-)

    1. Teil: dediziert, Adjektiv, bedeutet so viel wie speziell oder jemandem gewidmet
    2. Teil: Exegese, Substantiv, bedeutet so viel wie Auslegung eines Gesetzestextes oder biblischen Büchern

    Jetzt wisst ihr’s …

  • Philips Aurea/Ambilight im Selbstbau

    Da ich schon länger nichts mehr gebloggt habe hier ein bisschen Brainstorming zu einem kleinen Nebenprojekt in der Hoffnung vielleicht ein bisschen Input von euch Lesern zu bekommen.

    Worum es geht? Vereinfacht gesagt um bunte Lichter rund um den Fernseher herum. Philips nennt das Ambilight bzw. Aurea, die VDR-Community Atmolight. Da es hier um Selbstbauen geht, geht es also um letzteres und weil es langweilig wäre das normale Ambilight mit nur wenigen Kanälen nachzubauen (selbst Philips kann inzwischen mehr), sollen es am Ende 20 Kanäle sein (4 für die Seiten und 6 jeweils oben und unten). Mit etwas weniger Kanälen sähe das dann z.B. so aus:

    httpvhd://www.youtube.com/watch?v=wucHv8NKOqw

    Schon nicht schlecht, oder?

    Was ich schon erledigt habe:

    • Steuerplatine bestellt = ein kleiner Atmel mit USB-Ansteuerung und Bootloader
    • LED-Streifen bestellt = 5 Meter mit 300 RGB Leds drauf

    Was noch fehlt? Eine Idee für den Schaltplan der LED-Ansteuerung. Von den diversen VDR-Projekten her habe ich zwar einige Ideen, allerdings verstand ich so manches nicht. Ein paar Forenstunden später denke ich, dass ich langsam weiß was man benötigt. So wie ich das sehe bleiben zwei Alternativen übrig …

    1. Der Atmel erzeugt PWM für 64 Kanäle (3 Kanäle pro RGB-LED Gruppe nötig) und schreibt die Werte in 8 8-bit Schieberegister mit entsprechenden Ausgängen. Diese treiben dann über jeweils einen ULN2803 (Darlington Transistor Array) die LEDs
    2. Der Atmel ist nur für Kommunikation zuständig und setzt über SPI bei 4 TLC5940s (fancy constant-current sink LED-Driver) die entsprechenden Helligkeiten. Diese kümmern sich dann um den PWM-Kram und steuern wieder die ULN2803s an

    Letztere Lösung klingt eleganter, allerdings braucht es hier noch Pullups an den Ausgängen des TLC und vielleicht Inverter (mir ist nicht ganz klar, wieso die VDR-Leute hier welche verwendet haben). Das erhöht die Bauteilezahl ungemein und da ich vorhabe das ganze nicht auf winzigen Platinen mit SMD zu bewerkstelligen, wird das ganze so vielleicht zu groß werden ;-)

    Die erste Lösung – so sie denn so funktioniert – hätte den Charm einer recht überschaubaren Zahl von Bauteilen, aber eben den Nachteil, dass der Prozessor auch die PWM in Software erzeugen müsste. Experimente werden zeigen wie flott und mit wie vielen Stufen das dann klappt, denn ich werde es erstmal so probieren.

    Mehr dazu in den nächsten Wochen. Meinungen? Ratschläge?

    P.S.: Die LEDs sind scheinbar für 12V ausgelegt und schlucken insgesamt 6 Ampere. Deshalb geht es leider nicht ohne die ULN2803s. Aber falls jemand eine Idee hat, nur her damit … ganz toll wäre z.B. die Teilenummer eines Bauteils, das LEDs treiben kann und pro Kanal 250mA (also 12 20mA LEDs) verkraftet … im Endeffekt also einen TLC5940 mit 4A (16 Kanäle a 250mA) statt 120mA. Gibt es so was? ;-)

    P.P.S.: Wie um Himmels Willen wird man Herr der Kabelsalats hinter dem Fernseher, wenn man 20 mal je 4 Kabel zu den LEDs legen muss? 80 Drähte … yeah … da freu ich mich :D

    P.P.S.: Ob es was bringen würde die LEDs zu multiplexen? Das verringert doch die Helligkeit, oder? Aber würde den Kabelsalat drastisch reduzieren. Hmm …

  • tl;dr – too long; didn’t read

    Too long; didn’t read würde ich mir beim letzten Artikel – Windows Phone 7 Review – wohl auch denken.

    Wie sieht das bei euch aus? Lest ihr überhaupt (=nicht nur bei mir) Blogeinträge mit mehr als 3 Absätzen oder macht ihr es wie ich und überfliegt sie eher in der Hoffnung einige bunte Bilder zu finden?

    Und dabei habe ich mir mit dem WP7 Review wirklich Mühe gegeben. Nächstes Mal doch wieder auf 300 Wörter beschränken und nicht weit über die 1000 hinausschießen ;-)

  • Kleine Blogentschlackung

    Heute haben sich ein paar Leute „beschwert“, dass die Kommentare unterhalb eines Blogeintrages nicht erscheinen würden. Das lag dann wohl an WP Super Cache, das ich wieder aktiviert habe um zu testen, ob damit alles ein wenig schneller läuft.

    Für Besucher ohne Kommentarcookie wird dabei der HTML-Code direkt von Festplatte gelesen und WordPress (ich bin es übrigens nicht, der das P hier großschreibt, komisch) komplett umgangen, denn der PHP-Code ist riesig und will auch erst einmal geladen werden, bevor überhaupt eine Seite generiert werden kann. Im HTML-Code steht dann ganz unten übrigens etwas wie:

    < !-- Dynamic page generated in 0.645 seconds. -- >
    < !-- Cached page generated by WP-Super-Cache on 2010-10-26 22:54:08 -- >
    < !-- Compression = gzip -- >

    Naja, jedenfalls habe ich jetzt ein paar Optionen geändert und hoffe es funktioniert dadurch besser (Kommentare werden wieder angezeigt, etc). Desweiteren habe ich noch ein paar Stylesheets zusammenkopiert und reduziert und einige Plugins rausgeworfen, die ich momentan nicht benötige.

    Außerdem habe ich Google Analytics auf die asynchrone Version umgestellt, meine Bilder auf eine Subdomain ausgelagert um ein CDN zu simulieren und vor einer Woche schon mal das Facebookdingens rechts unten ebenfalls auf asynchrones Laden umgestellt.

    Mal sehen was es bringt. Die seltsame „Gedenkpause“ bevor die Seitenleiste dargestellt wird ist auf jeden Fall schon mal weg ;-)

    Nachtrag:
    Jetzt weiß ich warum die Kommentare mit dem Cache Plugin verrückt spielten. Nach einem Kommentar wird die resultierende, neue Artikelseite zwar wirklich gecached, aber wenn man „Comment paging“ aktiviert hat, dann ist das nicht wirklich die Artikelseite sondern die gleiche URL mit „comment-page-1“ angehängt. Dort kommt man eigentlich NIE direkt hin (Seite 1 ist immer der Artikel selbst, also was soll das?) und somit klappte es auch nicht. Ich habe dieses Feature jetzt ausgestellt … mit dem Nachteil, dass bei einigen Artikeln eine ziemlich lange Liste an Kommentaren zu sehen ist, aber auf jeden Fall wird jetzt die richtige Seite im Cache erneuert ;-)

  • Mac App Store, ob das was wird?

    Man darf gespannt sein, denn mit Apple hat eine Firma, der ich es zutraue so etwas tatsächlich – erfolgreich – zu schaffen, einen App Store für normale PC Software angekündigt. Natürlich Mac PC Software. Es soll wohl das erfolgreiche Vorbild von iPhone/iPod/iPad in die Welt der Erwachsenen bringen ;-)

    Üblicher 70/30 Split und für Indie-Programmierer sicher ein Segen. Es gibt genug Macs auf diesem Planeten und genug Macianer, die für Software tatsächlich kleine Summen ausgeben. Eine Chance für kleine Firmen und Individuen sozusagen … ganz wie beim iOS Appstore eben (siehe Link #1 und #2 zu der unglaublichen Geschichte von Trainyard, einem genialen Puzzlespiel).

    Was steht dem im Weg? Regeln! Viele Regeln! Keine Ahnung, ob unter NDA oder nicht, man braucht zumindest ein Passwort um sie zu Gesicht zu bekommen. Deshalb ein paar kleine Auszüge …

    • Apps that crash will be rejected
    • Apps that exhibit bugs will be rejected
    • Apps that do not perform as advertised by the developer will be rejected
    • Apps that include undocumented or hidden features inconsistent with the description of the app will be rejected
    • Apps that use non-public APIs will be rejected
    • Apps that are „beta“, „demo“, „trial“, or „test“ versions will be rejected
    • Apps that duplicate apps already in the App Store may be rejected, particularly if there are many of them
    • Apps that are not very useful or do not provide any lasting entertainment value may be rejected
    • Apps that are primarily marketing materials or advertisements will be rejected
    • Apps that are intended to provide trick or fake functionality that are not clearly marked as such will be rejected

    Oops, war doch eine 1:1 Kopie der ersten 10 Gründe für eine Ablehnung. So ungefähr geht das dann noch weitere 20 Punkte weiter. Interessant z.B. „Apps that require license keys or implement their own copy protection will be rejected“ oder auch „Apps that use deprecated or optionally installed technologies (e.g., Java, Rosetta) will be rejected“.

    Es folgen viele weitere Punkte und hier picke ich jetzt wirklich nur mal die interessantesten raus:

    • All app icons should be similar, so as to not to cause confusion
    • Apps that use location-based APIs for automatic or autonomous control of vehicles, aircraft, or other devices will be rejected
    • Apple and our customers place a high value on simple, refined, creative, well thought through interfaces. They take more work but are worth it. Apple sets a high bar. If your user interface is complex or less than very good it may be rejected
    • Apps containing „rental“ content or services that expire after a limited time will be rejected
    • In general, the more expensive your app, the more thoroughly we will review it
    • Applications that scrape any information from Apple sites (for example from apple.com, iTunes Store, App Store, iTunes Connect, Apple Developer Programs, etc) or create rankings using content from Apple sites and services will be rejected
    • Apps that rapidly drain a products battery or generate excessive heat will be rejected (eh ja, also nichts rechenintesives bitte)
    • Professional political satirists and humorists are exempt from the ban on offensive or mean-spirited commentary (OMG!!!)
    • „Enemies“ within the context of a game cannot solely target a specific race, culture, a real government or corporation, or any other real entity
    • Apps that include games of Russian roulette will be rejected (nochmal OMG!)
    • Apps that require users to share personal information, such as email address and date of birth, in order to function will be rejected (also nichts mit Logins wie z.B. einem Mailprogramm? Ach ne, die sind ja schon durch die andere Regel – nichts nachbilden was es von Apple schon gibt – abgedeckt)
    • Apps that contain user generated content that is frequently pornographic (ex „Chat Roulette“ apps) will be rejected
    • Apps that enable illegal file sharing will be rejected (alles was mit Dateien und dem Senden selbiger zu tun hat?)

    Sehr ausführliches Regelwerk mit mehr DON’Ts als DOs. Mein Tipp ist, dass es dafür eher simplere Software für einen kleinen Preis wie auch bei iOS zu sehen geben wird. Keine Ahnung, ob man als Softwareunternehmen so viel Gängelung in Kauf nehmen will nur um eventuell mehr Software zu verkaufen, weil es für die Plattform ja immerhin auch andere Möglichkeiten des Vertriebes gibt. Auch ist es fraglich, ob sich bei einem 70/30 Split das Anbieten hochpreisiger Software überhaupt lohnt.

    Was meint ihr? Kann ein App Store auf offener PC Hardware funktionieren? Linux hat ja schon immer so ein Modell, wenn auch ohne Bezahlfunktion. Auf dem Mac wäre Apples Version auch nicht die erste und seit es Steam gibt, weiß man ja, dass es auch für große Programme funktionieren kann (wenn auch arg überteuert, was wohl auch an der Gewinnverteilung – auch 70/30, weiß das jemand? – liegen kann, wenn der Publisher dort nicht weniger Kohle am Ende raushaben will als im Einzelhandel).

  • „Here be dragons“

    Weil ich irgendwie gerade darüber gestolpert bin, wieder mal etwas für die Wortsammlung. Der Ausdruck „Here be dragons“

    Wird benutzt um gefährliche oder unerforschte Gebiete zu beschreiben. Auf Landkarten wurden solche Gebiete oft mit Seeschlangen oder Monstern illustriert, aber auch bei OpenStreetMap heißen nicht erfasste Gegenden so ;-)

    Ursprünglich stammt diese Redewendung wohl aus dem Lateinischen „Hic sunt dracones“ bzw. bei den Römern waren es wohl eher Löwen als Drachen.

    So jetzt weiß ich’s … und ihr auch.

    P.S.: Die oben verlinkte Landkarte stammt aus dem Jahr 2007. Eine aktuelle Version mit Überblick über die Weblandschaft gibt es hier.

  • Mag keiner bei der Taschenlampenaktion helfen?

    Mag keiner helfen? Oder seid ihr alle mit meiner Entscheidung für den Sportverein in Erlangen einverstanden?

    Nochmal, es geht um eine wiederaufladbare Led Lenser Taschenlampe, die an den Mann (oder Frau) gebracht werden soll.

    […] die zweite Taschenlampe samt Autonetzteil soll ein(e) UmweltschützerIn oder ein besonders umweltbewusster Mensch erhalten um den Umweltschutz zu fördern. Habe ich so eine Person zufällig unter meinen Bloglesern? Oder kennt jemand jemanden, der so eine tolle Lampe wirklich verdient hätte? Schreibt mir bitte in den Kommentaren wen ihr warum vorschlagen würdet und ihr könnt natürlich auch gerne euch selbst vorschlagen.

    Kommt, stellt wen vor drüben in den Kommentaren des Artikels ;-)

  • Spannende Bundesliga

    Schön, dass die Bundesliga doch jedes Jahr ein bisschen anders ist. Wir erinnern uns an den Endstand letztes Jahr … Bayern war Meister, es folgte Schalke und Werder Bremen. Und Stuttgart war sechster.

    Tja und nun versammeln sich die Mannschaften alle am Ende der Tabelle und wer führt? Mainz, die erst im letzten Jahr aufgestiegen sind und bisher nur gewonnen haben. Auch wenn ich die Bundesliga nicht regelmäßig verfolge, kann ich doch „spannend“ zu dieser Situation sagen. Wird Bayern in den nächsten 10 Spieltagen weiter nach unten wandern? Bleibt der Rest dort? Und wird der 1. FCN Wintermeister? :D